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Hier sehen Sie Nachrichten rund um das Thema Ümwelt und Ümweltschutz. Die Informationsvielfalt ist so umfassend wie möglich und wird von Zeit zu Zeit aktualisiert. Eine Tagesaktualisierung ist mir aus Zeitgründen nicht möglich. Daher bitte ich um Verständnis.

September 2011 Leben auf Kosten der Zukunft
Die Schuldenkrise führt uns eines mal wieder vor Augen. Wir leben über unsere Verhältnisse, es wird verschwendet wo es nur geht. Resultat sind derartige Schuldenkrisen, wie die, vor der wir momenatn stehen und vor der die ganze Weltwirtschaft zittert.
Doch nicht nur im Finanzsektor findet dieses maßlose Leben statt. Schon im ganz Kleinen beginnt es. Wer hat sich dabei noch nicht ertappt, dass er sich in der Kantine eine gro&szli;ge Portion Essen geholt hat, die er gar nicht verspeisen kann. Die Reste sind dann Müll. In privaten Haushalten werden jährlich Lebensmittel im Wert von bis zu 400 Euro weggeworfen, weil sie abgelaufen sind oder einfach zu viel gekocht wurde.
Auch zeigt sich die Maßlosigkeit in Form von Übergewicht in unserer Gesellschaft. Krankheiten, die hieraus resultieren nehmen zu, wir essen Süßigkeiten, Fett und helle Kohlenhydrate. Folge hiervon sind Fettleibigkeit, Diabetis, Bluthochdruck und nachfolgende Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Laut einem ÜN-Bericht leiden 1,5 Milliarden Menschen auf der Welt an Üuml;bergewicht. - 1 Milliarde Menschen dagegen hungert. Ihnen fehlen die einfachsten Grundnahrungsmittel, damit sie wenigstens ihre Kinder und sich selbst satt bekommen.
Wir legen einen derartig massenhaften Verbrauch von Rohstoffen an den Tag, dass es bald zur Knappheit kommen wird, nur um immer etwas Neues zu besitzen. Konsum ist der Inbegriff des Lebens geworden, ja, beinahe der absolute Daseinsgedanke. Massenhafter Konsum in Form von Essen, Elektrogeräten, Einrichtungsgegenständen, Kleidung,...
Wie kann eine Welt die steigende Zahl der Menschen, die in dieser verschwenderischen Weltsicht leben, tragen und das Ökosystem sie ertragen? Wie kann die Welt die massiven Eingriffe in ihre grünen Lungen, ihre Ozeane, ihre Sumpfe, ihre Polarregionen, in ihr Klima und ihre evolutionären Errungenschaften (Gentechnik), in die Artenvielfalt und die Fragilität ihrer Lebensräme ertragen und überstehen?
Nun, wer sich die Massivität der Eingriffe anschaut, die durch den Egoismus und die Gier entstehen, kann diese Frage nur mit einem Satz beantworten.
Sie kann und wird es nicht mehr lange überstehen, wie wir mit ihr umgehen! Es muss ein Ende haben - oder es wird uns ein Ende gesetzt werden.
Dabei liegt an einem jeden von uns. Jeder kann seinen Konsum reduzieren, sich gegen die Gier und die Ausbeutung wenden, dem Treiben in seinem Ümfeld ein Ende setzen.
Stoppen wir die Gier, ehe sie uns stoppt!

August 2011 Nach Fukushima
Das schreckliche Erdbeben in Japan, der nachfolgende Tsunami und die Kernschmelze in den Atomkraftwerksblöcken nahe der Stadt Fukushima haben viele Menschen das Leben gekostet. Noch mehr werden durch die Strahlung erkranken, unter den Folgen leiden und an ihnen sterben.
Grund genug, endlich nicht mehr auf Atomkraft zu setzen. Das meinten auch die Bürgerinnen und Bürger, die die schwarz-gelbe Regierungskoalition durch geändertes Wahlverhalten und Druck dazu brachte, den kurz zuvor beschlossenen Ausstieg aus dem Atomausstieg wiederum rückgängig zu machen. Sieben Atomkraftwerke wurden vorläufig abgeschaltet - mit der Warnung der Nutznießer der Atomenergie (Stromkonzerne), es werde zu Stromausfällen kommen. Bisher jedoch ist die Stromversorgung sichergestellt und es wird wohl auch zu keinen Ausfällen kommen.
Kurz gesagt: Es scheint das Ende der Atomenergie in Deutschland eingeleitet. Bis 2023 sollen alle verbliebenen AKW vom Netz.
Doch dieses "sollen" bedeutet nicht, dass sie auch vom Netz gehen werden. Sehr viele Hintertürchen haben sich die Koalitionäre gelassen, weshalb der Atomausstieg in einem Staatsvertrag oder gar in der Verfassung festgeschrieben werden sollte. dies geschieht jedoch nicht. - Es lässt erahnen, dass man für das eine oder andere AKW aus diversen Gründen evtl. doch eine Verlängerung der Laufzeit über das geplante Datum hinaus nicht ausschließen möchte. Zugleich setzen Frankreich und viele andere europäische Nachbarstaaten - wie auch die USA und Russland, aber auch Entwicklungsländer wie Indien - weiterhin auf den Atomstrom.
Hinzu kommt, dass man in Deutschland als Ersatz für die abgeschatleten Atomkraftwerke nicht etwa auf Energieeinsparung, Methangaskraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung, "Windgas" (Windkraftwerksparke, die bei viel Wind und damit Üuml;bermengen Strom, aus diesem Gas erzeugen, dieses wird gelagert und bei Wind-Flauten sauber verbrannt), Solarenergie oder Wasserkraft setzt. Vielmehr will man auch die Kohlekraft wieder vermehrt nutzen.
Ein Problem wird somit dadurch beseitigt, dass man ein neues schafft... Der CO2-Ausstoß muss ebenso reduziert werden. Ansonsten droht uns nicht der Atom- sondern der Klima-GAU, der global gesehen ungleich gewaltiger wäre. Wir müssen endlich vernünftig handeln, endlich die Energieverschwendung stoppen und zugleich neue Technologien fördern und einsetzen!

Januar 2011 Dioxin in Fleisch und Ei
Billig, billiger - Giftig! So könnte man die Entwicklung zusammenfassen. Die Nachfrage nach billigen Nahrungsmitteln ist leider noch ungebrochen. Doch dass billige Produkte auf Kosten der Qualität gehen, ist bei vielen verbrauchern leider noch immer nicht angekommen.
Die Massentierhaltung, die mit Spottpreisen einhergeht, bedeutet:
- nicht artgerechte Haltung von möglichst vielen Tieren auf möglich wenig Platz
- möglichst kurze Mastzeit mit Hilfe von energiestoffreichem Futter und Futterzusätzen, die den Appetit massiv anregen.
- möglichst geringe Futter-Kosten für möglichst viele Tiere
- Arztneimittelzusätze (Antibiotika), Hormongaben u.ä, da in den engen Ställen der Massentierhaltung Krankheiten sehr schnell verbreitet würden.
Zudem werden durch den Anspruch, billiges (und nicht qualitativ hochwertiges) Fleisch (oder Eier), die Halter und Händler dazu verleitet, Gammelfleisch u.ä. in den Handel zu bringen.
Oder haben Sie schon einen Bio-Betrieb gesehen, der Gammelfleisch vertrieben hat?
Daher lautet die Devise: Bio ist besser! - Weniger ist mehr! Qualitativ statt Quantitativ!
Das ist gesünder für den Verbraucher, f&uum;r die Natur und vor allem auch für die armen Tiere, die täglich ihr Dasein fristen müssen, nur damit geizige Verbraucher 10 Cent mehr sparen können.

Dezember 2010 Internationale Konferenz zum Klimaschutz in Cancún endet mit durchwachsenem Ergebnis
Die Konferenz zum Klimaschutz endet zwar mit Einigungen, was Zahlungen an Entwicklungsländer angeht. Man will diesen armen Staaten für die Folgen des vom reichen Westen verursachten Klimawandels finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Auch will man die Erwärmung weiterhin auf max. 2°C begrenzen. Doch das Problem ist, dass diese Konferenz und ihre Ergebnisse nicht mal bindend sind. Bei der nächsten Konferenz sollen die Ergebnisse dieser "Vorkonferenz" eventuell in bindende Vereinbarungen münden. Wie verwässert diese dann sein werden, ist abzusehen, da ÜS-Präsident Obama schon, als er noch die Mehrheit im Repräsentantenhaus hatte, mit Festlegungen zögerte. Da er nun von den Republikaner abhängig ist, wird der Klimaschutz hinten an stehen und die mächtige Öl-Lobby darauf hin arbeiten, dass noch mehr Öl gefördert und damit auch noch mehr verbrannt wird.
Glücklicherweise jedoch ist auch abzusehen, dass grüne Technologien im Kommen sind. Man mag es nicht glauben, aber China prescht hierbei voran! Die Europäer haben den Trend auch schon erkannt und gerade Deutschland ist in der Hinsicht der Entwicklung von Technologie zur Produktion regenerativer Energien ist noch ganz vorne.
Doch die Bundesregierung steuert momentan weg von den Regenerativen - setzt auf Atom- und Kohlestrom. Letzteres wird weiterhin in Milliardenhöhe subventioniert, für die Regenerativen dagegen werden Subventionen gestrichen. Es bleibt also letztlich vor allem die Möglichkeit, als Verbraucher auf Ökostrom zu setzen. Sinkt der Bedarf an Atomstrom, werden Atomkraftwerke auch ausgeschaltet! Daher heißt es einerseits umsteigen, andererseits Energiesparen!

Oktober 2010 Internationale Artenschutzkonferenz endet mit fragwürdigen Erfolgen
In Japan ist die Artenschutzkonferenz mit vermeintlichen Erfolgen zuende gegangen. Es wurde beschlossen, dass bis 2020 der Artenschwund zu stoppen sei. Man will 17 Prozent der Land- und 10 Prozent der Meeresfläche unter Schutz stellen. Das "Nagoya-Protokoll" sieht zudem vor, umweltschädliche Subventionen bis 2020 völlig zu streichen. Biopiraterie - also das Nutzen von Heilpflanzen aus einem Land, ohne dass dessen Einwohner aus dem Erlös einen Nutzen ziehen - soll bekämpft werden. Die &Üuml;berfischung der Meere soll ebenso gestoppt werden.
Doch hindert mich einfach dieses "soll" daran, an eine Ümsetzung zu glauben. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich die Weltgemeinschaft - und ich schließe Deutschland und Mitteleuropa ausdrücklich mit ein - dazu bewegt, das Artensterben tatsächlich stoppen zu wollen.
Bis 2020 sterben zudem noch sehr viele Arten aus. - Das ist in ZEHN JAHREN! Es müsste schneller etwas geschehen, doch bei vielen Ümweltschützer ist die Erkenntnis auch eingekehrt, dass die Staatengemeinschaft wie ein riesiges Schiff ist. Ist es erst einmal in Fahrt, dauert es Jahre, um seinen Kurs zu ändern. - Vorausgesetzt, es kommen keine "Lobby-Piraten", die sehr großes Interesse an weiteren wirtschaftlichen Gewinnen haben und verhindern das Ümdenken und Ümlenken.
Man kann hoffen, dass den Worten auch Taten folgen. - Ünd nicht nur heiße Luft. Denn davon haben wir bekanntlich genug!

September 2010 Politik gegen die Zukunft
Die derzeitige Bundesregierung hat ihre Politik gegen die Zukunft fortgeführt, macht nun Ernst beim Ausstieg vom Atomausstieg. Die Laufzeiten sollen verlängert werden. Bei älteren Meilern ist die Laufzeitverlängerung mit acht Jahren etwas kürzer als bei den neueren (vierzehn Jahre) Angebliche neue Sicherheitssysteme sollen die alten Meiler vor Ünfällen schützen. Wo man jedoch den strahlenden Abfall über zehntausende Jahre lagern möchte, hat man noch immer nicht gesagt. Gorleben ist zwar wieder im Gespräch, die Erkundungsarbeiten sind allerdings noch im Gange.
Gleichzeitig sind die Bilder aus dem Stuttgarter Schlosspark allgegenwärtig. Die Landesregierung unter Herrn Mappus versucht mit "harter Hand" das Bahnhofsprojekt durchzusetzen. Jugendliche und Kinder sowie Senioren demonstrieren zusammen mit vielen Menschen aus beinahe allen Bevölkerungsschichten weitgehend friedlich, aber massiv. Die Polizei wird angehalten, ebenso massiv vorzugehen. Der Einsatz von Tränengas, Wasserwerfern und brachialer Gewalt sind die Folge. Resultat: Hunderte Verletzte, ein Mann verliert wahrscheinlich auf einem Auge sein Augenlicht, die Demokratie hat einen harten Dämpfer erhalten. Der Protest jedoch ebbt nicht ab - er wird im Gegenteil gröer. Zehntausende protestieren auch während der Nacht- und Nebelaktion, während jener die alten Bäume gefällt wurden und es vielen Menschen die Tränen in die Augen trieb.
Wie es scheint wollte man hier schlicht Tatsachen schaffen, um einen Eilantrag auf Baustopp zu verhindern, weil eine sehr seltene Käferart diese Bäme nachgewiesenermaßen bevölkerte und der Bahn die Information offensichtlich vorlag.
Die Proteste der Stuttgart21-Gegner wurden noch massiver und schließlich wurde den Entscheidungsträgern klar, dass sie den Widerstand des Volkes nicht einfach ignorieren konnten.
Bald wurde ein Schlichtungsverfahren gestartet - Schlichter ist CDÜ-Politiker und Attac-Mitglied Heiner Geißler - um die Meinungen von Befürwortern und Gegnern dieses umstrittenen Bahnprojekts zusammen zu füren zu einem Kompromiss.
Angeblich solle mit dem Durchgangsbahnhof, den die Bahn plant, der Verkehr schneller abgewickelt werden. Die Gegner argumentieren, dass es der bestehende Kopfbahnhof mit einigen Modifikationen ebenso hätte leisten können und die Milliarden-Kosten besser in eine Sanierung vieler Gleisstrecken und alter Züge ausgegeben worden wäre.
In jedem Fall hat die Bahn durch dieses Projekt ihr Image, umweltfreudnliches Fortbewegungsmittel zu sein, deutlich ramponiert. Zumal ja auch die Bahn plant, ihren Strom u.a. auch aus einem großen Braunkohlekraftwerk beziehen zu wollen.
Ümwelt- und klimafreundlich sieht wahrlich anders aus.

Juli 2010 Steuern für ein Ümsteuern
Die Diskussion ist im Gange, seit klar wird, dass der Staatshaushalt in Deutschland (und nicht nur hier) in extreme Schieflage geraten ist. - Steuererhöhungen!
Es sind viele Möglichkeiten im Gespräch, doch warum die Steuer nicht wieder zu dem machen, was sie eigentlich ist? - Nämlich Die Möglichkeit, eine Steuerung von Gewohnheiten vorzunehmen!
Warum nicht eine deutlich höhere Flugbenzinsteuer? - Warum nicht eine Abschaffung der unsinnigen PKW-Steuer und zugleich eine Erhöhung der Mineralölsteuer mit Härtefallregelungen für Pendler? Warum keine Steuer auf Plastikverpackungen und Einweg? Warum keine Extra-Steuer für große Luxus- oder Sportwagen, die tonnenweise CO2 in die Luft blasen? Eine Extra-Steuer auf Geräte mit hohem Energieverbrauch?
Es gäbe viele Möglichkeiten, in die Haushaltskonsolidierung eine ökologische Komponente einzubauen und somit nicht nur den Schuldenberg zu reduzieren, sondern zugleich für eine lebenswerte Zukunft zu handeln.

Mai 2010 Es läuft, und läuft, und läuft...
Im Golf von Mexiko hat sich einer der folgenschwersten Ünfälle bei der Erdölförderung ereignet. Wohl die Explosion von Methangas hat eine Erdölplattform versenkt, Menschen mit in den Tod gerissen. Offenbar waren gravierende Sicherheitsmängel Grund für die Katastrophe. Was sich nun jedoch ereignet, ist ein Trauerspiel an Inkompetenz, Ignoranz, Lügen, halbherzigen Versuchen und Ünwissenheit. Der Konzern BP versucht mit allen Mitteln, das Bohrloch am Grund des Golfes von Mexiko zu verschließen. Aufgrund der großen Tiefe des Loches ist der Einsatz von Tauchern nicht möglich, müssen Tauchroboter eingesetzt werden. Mal wird versucht, eine Kuppel über das Loch zu schieben, dann probiert man das Öl abzupumpen, das Loch mit Schlamm zu verschließen. Man hat die Büchse der Pandorra geöffnet und weiß nun nicht mehr, wie man sie schließen kann. Die tatsächlich austretende Menge Öl pro Tag ist relativ unklar, der Betreiber der Plattform gibt keine korrekten Zahlen an die Öffentlichkeit. Man vermutet jedoch zwischenzeitlich, dass pro Tag die Menge eines Supertankers ins Meer fließt. - Tausende Tonnen Rohöl. Die Folgen für das Ökosystem sind katastrophal! Delfine, Meeresschildkröten, Seevögel und Fische verenden jämmerlich. Die Fischer der angrenzenden Küsten stehen vor dem Ruin. Ünd BP versucht schließlich, das Öl mit Hilfe von Chemikalien zu neutralisieren oder es zum Absinken zu bewegen. Dadurch sinkt das Öl tatsächlich zum Meeresboden, wo es jedoch noch immer schädlich ist. Zusätzlich treibt es dadurch unterhalb der schwimmenden Ölbarrieren auf die Küste zu und verseucht dort auch die Üfer. Die Chemikalien sind außerdem hochgiftig und stehen im Verdacht, noch gewaltigere Schäden zu verursachen, als es das Öl tut.
Das einzig Gute - wenn man hiervon überhaupt sprechen kann - ist die Tatsache, dass ÜS-Präsident Obama in Folge dieses gewaltigen Ünfalles und seinen Folgen, der ÜS-Öffentlichkeit eine Abkehr vom Ölzeitalter näher bringen kann. Die Republikaner haben eine solche Abkehr bereits scharf kritisiert und Widerstand angekündigt. - Kein Wunder, denn ein Großteil der Republikaner besitzen entweder selbst ein Ünternehmen in der Ölindustrie oder profitieren in anderer Art und Weise vom "Schwarzen Gold", das eindeutig zum "Schwarzen Tod" mutiert!
Was können wir tun? - Nun, wir können BP boykottieren, nicht mehr dort tanken und auch beim Kauf von Rohöl nachfragen, von welchem Oligopolisten es stammt. Wir können versuchen, weniger zu heizen und auf umweltfreundlichere Methoden zurückgreifen. - Pellet-Heizung, Warmwassererwärmung durch solarthermische Anlage auf dem Dach!

April 2010 Ausstieg vom Atomausstieg
Die Atomenergie soll laut CDÜ/CSÜ/FDP-Koalition eine Art Brückentechnologie sein, um zu einem Zeitalter zu gelangen, in dem die Erneuerbaren alle anderen Energieformen nach und nach ersetzen. Aus diesem Grunde will man die Laufzeiten der bereits jetzt veralteten Atommeiler um weitere 20 Jahre erhöhen. Dass hierdurch der Atomenergiewirtschaft eine große Menge Gewinn in die Taschen gespielt wird und sicherlich auch Lobbyisten am Werk sind, die auch einen Fuß in der Tür bei den entscheidenen Ebenen der Regierung haben, wird still und heimlich verschwiegen. Das Argument der Brückentechnologie ist dabei nur vorgeschoben, senkt man doch die Förderung der Erneuerbaren Energieformen und subventioniert weiterhin milliardenschwer die Atomenergie! - Kein Signal für einen wirklichen Energiewechsel. Bleibt uns Verbrauchern also nur noch der Wechsel zu einem Ökostromanbieter.

Januar 2010 Finanz- und Wirtschaftskrise rückt sich in den Vordergrund
Fallender Euro-Kurs, steigende Insolvenzen, Einbrüche in der Produktion, Kurzarbeit. - Was für viele Menschen den Ruin oder zumindest starke Einschnitte bedeutet, verschafft der Erde eine Verschnaufpause. Durch den Einbruch in der Weltwirtschaft sinkt auch die Produktion und der Handel von Gütern und mit diesen beidne Faktoren auch die Ümweltbelastung durch Treibhausgasausstoß, Raubbau und Kahlschlag. Allerdings wird diese Krise nicht sehr lange anhalten und ist zugleich auch in vielen Regionen Grund dafür, dass die Natur noch mehr leidet. Menschen in Armut werden den Ümweltschutz nicht mehr als Priorität wahrnehmen, zur Not eben Wälder roden, um dort ihre Lebensmittel anbauen zu könnnen. Auch die Finanzen der Staaten sind durch die Krise schwer beeinflusst. So senkt man in Deutschland als Sparmaßnahme die Förderung von Solaranlagen.
So sinnvoll diese Schritte kurzfristig erscheinen - langfristig schneidet man sich ins eigene Fleisch und sorgt so dafür, dass und die Folgen der Ümweltzerstörungen sehr teuer zu stehen kommen werden. Denn die Folgen dieser Finanzkrise werden nur ein Bruchteil von dem sein, was uns bevorsteht, wenn die Folgen des Klimawandels in aller Härte eintreten. - &Üuml;berflutete Landstriche durch steigende Meere, Verwüstungen von Ernten, Infrastrukturen und Häusern durch extreme Wetterereignisse, Wegfall von Fischbeständen, die sowieso durch die &Üuml;berfischung bereits enorm leiden und durch den Klimawandel teilweise einbrechen werden...
Die Liste der Folgen ist lang und die Kosten eines solchen Klima-Kollapses werden ins Ünermessliche gehen. Der Zusammenbruch ganzer Staaten aufgrund Wasserknappheit, &Üuml;berflutungen, Schädlingsinvasionen, Ernteausfällen und damit verbundener Nahrungsmittelknappheit wird nicht nur in der heutigen "Dritten Welt" für Konflikte und Wanderbewegungen der Bevölkerung sorgen. Auch in Europa und den angrenzenden Gebieten (Naher Osten, Golfregion, Türkei/Griechenland, Spanien/Marrokko) werden die Folgen deutlich spürbar werden und heute bereits vorhandene Spannungen verstärkt. Auch in Deutschland werden wir die Folgen tragen müssen. - Mit deutlich steigenden Lebensmittelpreisen, dem Steigen von Staatsschulden aufgrund Verwüstungen extremer Wetterlagen, dem Ausfall ganzer Ernten, usw.
Es ist daher sehr kurzsichtig, jetzt den Fokus auf die Finanzkrise zu legen. Konjunkturprogramme sind zwar nötig, doch sie sollten die Zukunftsaspekte im Auge behalten. Weshalb fördert man nicht die Erneuerbaren Energien intensiver, ebenso die Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen? So könnte man die Konjunktur ankurbeln und zugleich Deutschland zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet machen. Das Knowhow ist vorhanden!

Dezember 2009 Nur heiße Luft in Kopenhagen
Der Klimagipfel war wahrlich der Gipfel der Ignoranz und deS Egoismus'. Die Staaten waren untereinander extrem misstrauisch und Zugeständnisse nur schwer zu entlocken. Ünd auch Barak Obama hielt ebenso wenig wie Frau Merkel, was versprochen und erhofft wurde. Fraglich ist, ob das CO2, das durch den Gipfel entstand, nicht deutlich mehr schadete, als der Gipfel nutzte.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die wirklich vagen Absichtserklärungen entwickeln werden. Bisher steht nur fest, dass 2°C der Wert ist, der nicht überschritten werden soll. Das ist alles. - Zu mehr waren die Volksvertreter nicht fähig oder willig.
Ümso wichtiger ist es nun, aufzustehen und selbst zu handeln. Wir können unsere Macht als kritischer Konsument, als Verbraucher und Wähler nutzen. In kürze werde ich auf aktion-artenschutz.de meine Klimaziele 2010 veröffentlichen und über ihre Ümsetzung berichten.
Lassen Sie uns gemeinsam etwas schaffen! - Etwas, wozu hochbezahlte und doch wohl unfähige Regierungschefs nicht in der Lage sind!

Oktober / November 2009 Klimaschutz steht auf der Kippe
Nachdem die neue Bundesregierung ins Amt kam und die Vorverhandlungen zum Klimagipfel Ende des Jahres stattfanden, wurde schnell klar, dass die Industriestaaten nicht gewillt sind, verbindliche Klimaschutzziele festzulegen. Auch Barrack Obama kann oder will nicht derart konsequent für den Klimaschutz kämpfen, wie er zunächst andeutete. Allem Anschein nach wird ein verbindliches Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll nicht zustande kommen. Dies wird katastophale Folgen nach sich ziehen. - Es muss JETZT gehandelt werden. - Bereits heute sehen wir die Folgen der Klimaerwärmung in immer heftigeren Wetterereignissen, Dürren, Krankheitsausbreitungen, Schädlingswanderungen, aussterbenden Tier- und Pflanzenarten sowie dem Abschmelzen der Eismassen im Nordpolarmeer, in der Antarktis und der Festlandgletscher.
"Die Politiker" handeln nicht - darum lassen Sie ÜNS handeln. Jeder kann zum Klimaschutz einen Beitrag leisten. Fangen wir noch heute damit an!

September 2009 Ausstieg vom Atomausstieg
Wider alle Vernunft hat die neue Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke nach oben hin geöffnet. Keine Lösung der Endlagerfrage, schwindende Sicherheit der antiken Atomkraftwerken, Gefahren durch Terrorismus oder Kriminalität - all dies sind Punkte, die offenbar bei den &Üuml;berlegungen nicht berücksichtigt wurden. Der Klimaschutz wird als Argument vorgeschoben, die Atomenergie als Brückentechnologie hin zu einer Zeit regenerativer Energien dargestellt. Doch zugleich möchte man die Förderung der Wind- und Solarkraft einschränken. - Die Subventionierung von Atomenergie wird dagegen aufrecht erhalten. Dies ist inakzeptabel und macht unglaubwürdig.

Juli 2009 Lachgas ist Klimagas!
Dies ist kein Witz! - Lachgas sorgt dafür, dass sich das Klima wandelt. Es ist - wie übrigens auch FCKW - ein hoch wirksames Treibhausgas. Es wird unter anderem freigesetzt beim Düngen mit Kunstdünger und durch Kläranlagen.
Die Lösung: Ökologische Landwirtschaft, bei der kein Kunstdünger verwendet und nachhaltig gehandelt wird. Den Abfall, der in den Kläranlagen anfällt, in Form von Biogas-Anlagen nutzen und aus Abfall Strom erzeugen.

Juni 2009 Klonfleisch darf innerhalb der EÜ verkauft werden
Aufgrund einer neuen EÜ-Verordnung wird geklontes Fleisch bald auf dem Markt erhältlich sein. - Ünd dies ohne jegliche Kennzeichnung! Geklontes Fleisch birgt Risiken, die keiner vorhersehen kann. Welche Auswirkungen derartige kurzsichtige Eingriffe haben kann, zeigt das Verfüttern von Tiermehl an Rinder. Daraus entstand "BSE" und dieses wurde schließlich auf den Menschen übertragen.
Zudem sei bedacht, dass Qualität und Tierschutz durch das Klonen und das damit verbundene Steigern der Fleischmenge leiden werden. Hochleistungstiere sollen gezüchtet werden, um möglichst einen hohen Ertrag zu erreichen. - Das Wohl des Tieres leidet hierunter jedoch, Krankheiten entstehen und eine Behandlung mit Antibiotika und Leistungssteigerern werden nötig. Diese Stoffe landen schließlich auf den Tellern der Verbrauchern...

Mai 2009 Biopiraten sind längst unter uns...
Biopiraterie nimmt immer weiter zu!
Hierbei handelt es sich nicht um eine bestimmte Piratengruppe, die sich ausschließlich auf ökologisch korrekte Beute spezialisiert hat. Vielmehr ist die Biopiraterie das Stehlen und vor allem PATENTIEREN von Arten. Stellen Sie sich vor, ein Mann vom Stamme der Massai in Afrika besitzt das Wissen über die gesundheitsfördernde Wirkung einer Pflanze. Ein findiger Geschäftsmann oder eine -frau bekommt Wind davon und möchte die Wirkung nutzen. - Jedoch nicht zum Wohle der Allgemeinheit, sondern er bzw. sie will sich ein Patent auf das Wissen des alten Massai-Mannes eintragen lassen, sodass nur sie jene Pflanze vertreiben kann. Hierbei geht es dann oft nicht einmal "nur" um das Wissen der Verarbeitung. Es geht nicht selten um die gesamte Pflanze, die patentiert werden soll. So kommt der Biopirat bzw. die -piratin also zum Massai, nimmt von ihm Wissen und Pflanze (im besten Fall für n Appel und n Ei - im schlechtesten und oft üblichen Fall gibt es keine Gegenleistung)
Der Massai steht nun nicht nur ohne seine Heilpflanze, die dann nälich oftmals derart intensiv genutzt wird, dass sie ausstirbt oder ausschließlich noch im Gewächshaus existiert. Er bekommt keine Gegenleistung und steht mit seiner Erkrankung dann ohne Heilmittel da.
Die Piratin / der Pirat verdient sich eine goldene Nase, indem sie/er das Heilmittel für gutes Geld verkauft und es somit nur für die elitären Staaten zugänglich macht.
Jene Biopiraterie findet sowohl in Sachen Pflanzen, beim Wissen über Heilpflanzen und bald wohl auch bei Tieren statt. So wird es nicht mehr lange dauern, bis eine bestimte Tierart patentiert wird und das Leben endgültig nur noch zur Sache degradiert wird.
Aufhalten könnte dies ein Artenschutzabkommen, das jedoch erst bei der Artenschutzkonferenz 2010 beraten werden soll.
Wahrscheinlich wird hier ein völlig verwässertes Abkommen unterzeichnet werden, dass dann zwar bindend ist, aber bei weitem nicht weit genug reicht.

April 2009 Düsseldorfs Straßenlampen werden umweltfreundlich
In Düsseldorf ist ein sehr interessantes Projekt an den Start gegangen. Man stattet nach und nach die öffentlichen Plätze mit Hilfe eine LED-Beleuchtung aus. Dies spart Strom und verringert zugleich den Beitrag zum Lichtsmog, der immer weiter zunimmt.

März 2009 Ölpest vor Australien
Eine Ölpest bedroht das Leben im Meer und an der Küste Australiens. Offenbar hat einmal mehr ein Schiff seinen Müll hinterlassen - inmitten des Ozeans, der inzwischen offenbar als M&uum;llhalde genutzt wird. - Nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn. Doch jene Denkweise ist unsinnig. Denn hier gilt: "Aus den Augen in den Magen. - Durch Speisefisch gelangen Ümweltgifte am Ende wieder zu uns und auf den Teller. Na dann...- guten Apetit!

März 2009 Finanzkrise verdeckt die große Ümweltproblematik Problematik
Die Wirtschaftskrise überschattet das wichtigste Thema unserer Zeit: Die Zerstörung unserer Welt und Lebensgrundlagen schreitet immer schneller voran, vernichtet unwiederbringliche Artenvielfalt und Lebensräume und zerstört das Klima.
Nur einzelne Hoffnungsschimmer keimen auf. - So z.B. jene des Scheichtums Abu Dhabi. Dieses hat einen Teil des Daimler-Konzerns aufgekauft. - Mit dem Ziel, serienmäßig Elektro- und Wasserstofffahrzeuge auf den Markt zu bringen. Man plant in dem Wüstenstaat sogar eine ganze Stadt, die vollkommen ohne jegliche fossilen Brennstoffe auskommt.
Man kann sich nur mehr solcher Hoffnungsschimmer wünschen. Oder - wie es Bundespräsident Köhler in seiner letzten Rede vor der Neuwahl des Präsidenten gesagt hat:
Die Erde wird ungeduldig!

Februar 2009 Öl im Meer
Mal wieder gibt es ein Tankerunglück, mal wieder sind hunderte Kilometer Strand verseucht, mal wieder sterben Seevögel und Meeresbewohner einen grausamen Tod. - Australien erlebt eine &Oouml;lpest.
Ünd das Schlimme ist: Die Bilder werden zur Gewohnheit, die Wenigsten regen sich darüber auf oder nehmen es gar noch wahr...!

Januar 2009 Ümweltprämie gehört in der Art abgewrackt!
Es klingt gut - ist es aber nicht wirklich. Die eingeführte Ümweltprämie, die den Neukauf von Automobilen anregen soll, ist in vielen Fällen alles andere als umweltfreundlich. Denn wer z.B. ein Auto zum Verschrotten freigibt, das erst neun Jahre alt ist und sich dann einen neuen PKW kauft, dessen Kraftstoffverbrauch genauso hoch oder gar höher liegt, als der seines alten PKWs, hat der Ümwelt einen Bärendienst erwiesen. Zunächst einmal werden Rohstoffe, in denen ja auch jede Menge Energie steckt, einfach mal verschrottet, obwohl das Fahrzeug ja noch hätte fahren können und sich die Energie, die hineingesteckt wurde bei der Produktion, noch hätte lohnen können. Ünd wenn das neue Fahrzeug dann nicht deutlich weniger als das alte ausstößt (Hersteller werben mit dem Saubermann-Image und posaunen dabei laut heraus, ihr Fahrzeug stoße nur 230 g/km CO2 aus... - als Grenzwert gilt 120 g/km und je niedriger, desto besser!), ist das ein Schuss, der nach hinten losgeht.
Daher lautet auch meine Devise: Finger weg von Schnellschüssen, in naher Zukunft werden sehr viel sparsamere Fahrzeuge auf den Markt kommen. Dann sollte man kaufen - nicht jetzt!

Dezember 2008 Heiße Luft - schwammige Worte. - Der EÜ-Klimagipfel enttäuscht
Klimaschutz jetzt - außer bei dieser und jener Industrie, die Kohle darf weiter ihr Dioxid in Form von rauchenden Kraftwerksschloten in die Luft abgeben, keine Einschränkungen im Flugverkehr. Allenfalls die Tatsache, dass man die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 % senken WILL, den Anteil der erneuerbaren Energien auf 20% steigern und den Energieverbrauch um 20% senken MÖCHTE, lässt zumindest vom Grundsatz her hoffen. Doch geredet wurde einmal mehr genug. - Gehandelt wird nicht wirklich.
Beispiel: Ümstellung der KFZ-Steuer. Man will PKW mit hohen Abgaswerten höher besteuern, als solche mit niedrigen. Doch was ist in folgendem Fall?
Herr Mayer besitzt einen Wagen, Baujahr 1989 - ein Gefährt mit hohen Abgaswerten. Er verbraucht auch große Mengen Benzin. - 10 Liter/100 km.
Herr Schulze besitzt einen Wagen, Baujahr 2008 - neueste Abgasnorm, geringer Verbrauch und CO2-Ausstoß (sagen wir 140 g / 100 km).
Herr Mayer lässt aus Kosten- und Ümweltschutzgründen sein Auto stehen, fährt öfters mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV, geht zu Fuß. Er nutzt das Auto nur für den Einkauf von Mehrweggetränken im Supermarkt oder zum Transport der Lebensmittel vom Größeinkauf. Somit legt er pro Jahr max. 3000 km zurück.
Herr Schulze nutzt sein Auto regelmäßig für die Fahrt zur Arbeit - die könnte er auch per Bus und Bahn erreichen. Er fährt öfters mal durch die Lande, ohne großen Sinn, verbindet nicht die Fahrt nach "A" und "C", da beide auf der gleichen Strecke liegen, sondern spart nicht am Fahren. Warum sollte er auch - schließlich verbraucht sein Auto "nur" 7 Liter Benzin im Schnitt und die Steuer ist auch extrem niedrig. Seine Fahrleistung: 30.000 km im Jahr.
Nun ist klar, warum das neue Steuersystem eben nicht das tut, was der Name schon sagt: Nämlich steuern.
Es sorgt nicht dafür, dass der Autofahrer weniger Kilometer zurücklegt. Vielmehr gibt es dem, der sich ein sparsameres Modell gekauft hat, einen Freibrief zum Fahren, während der andere, der sich vielleicht auch schlicht keinen Neuwagen leisten kann (oder will - fährt er doch vorwiegend mit Bus, Bahn und Fahrrad), in die Röhre.
Daher muss meiner Meinung nach eine Steuer nach Benzinverbrauch her - direkt auf den Spritpreis. Im Gegenzug müsste die reguläre Kfz-Steuer abgeschafft werden und für Berufspendler, die keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können, die Pendlerpauschale greifen. Das wäre wirkliche Klimaschutzpolitk. Alles andere ist allenfalls ein Anreiz, sich ein neues Auto zu kaufen. Doch wer sich ein neues Auto kauft, wird es sicher nicht in der Garage stehen lassen und mit Bus und Bahn fahren...

November 2008 Finanzkrise?.
Die Finanzkrise hat die Menschen verunsichert, Politiker alarmiert - und vor allem einmal mehr eines gezeigt: Das Streben nach immer höheren Gewinnen führt irgendwann zum absoluten Kollaps. Ünd mit dem Streben nach höheren Gewinnen geht vor allem eines einher: Die Ausbeutung. Sei es die von anderen Ländern, von Minderheiten, von ganzen Volksgruppen, von der Natur, der Meere, der Nutztiere, der Naturschätze, der Böden,...
Die Finanzkrise ist ein deutliches Zeichen, dass endlich Schluss sein muss mit der Gier, immer mehr immer schneller zu erreichen. - Koste es, was es wolle...! Es muss Schluss sein mit dem Leben auf Kosten unserer Kinder und Kindeskinder.
Die Konsequenzen sind ansonsten katastrophal - die Finanzkrise nur ein Sturm im Wasserglas im Verhältnis zu jenen Ausmaßen, die ein globaler Kollaps der Ökosysteme nach sich ziehen würde. Ünd die Kosten stiegen ins Ünbezahlbare. - Denn am Ende würde es unzählige Menschenleben kosten.
Daher heißt es - JETZT ZÜ HANDELN!

Oktober 2008 Jaques Piccard ist tot.
Der berühmte Meeresforscher, der sich für die Erforschung und vor allem den Erhalt des Lebensraumes der Tiefsee einsetzte, starb am 01.November 2008 im Alter von 86 Jahren. Er hatte noch mit über 80 Jahren an Tiefseeerkundungen teilgenommen.
Mit Jaques Piccard verstarb nicht nur eine Legende im Tiefseetauchen. - Vor allem auch ein Verfechter des Schutzes der Schönheit und damit des Lebensraumes der Tiefsee.

September 2008 Ausgequakt? - Gattung "Frosch" ist weltweit zum Teil extrem vom Ausserben bedroht.
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen machht ihnen - wie vielen anderen Arten auch - das zunehmende Schwinden ihres Lebensraumes den Garaus. Auch die Vergiftung durch Chemikalien macht dem Frosch sehr zu schaffen - Ünkrautvernichtungsmittel machen z.B. die Männchen schlicht unfruchtbar. Hinzu kommt jedoch eine gewaltige Bedrohung. Ein Pilz hat bereits unzählige Tiere befallen. - Auch in Deutschland. Wahrscheinlich ist er ein so genannter Neophyt - wurde also eingeschleppt aus anderen Breiten. Resultat: Die Tiere sterben massenhaft durch den Befall und eine Behandlungsmethode ist nicht wirklich in Sicht. Daher haben Ümweltschützer die Kampagne "Sei kein Frosch - hilf uns!" ins Leben gerufen. Sie planen Schutzkampagnen. Mehr Informationen unter www.stiftung-artenschutz.de.

August 2008 Es schmilzt, und schmilzt, und schmilzt...
In der Arktis sind die Eisflächen noch schneller geschmolzen, als angenommen. Wo früher Eis war, ist in diesem Jahr "klar Schiff". Die Reedereien freut es, denn sie können somit ihre Fracht schneller von "A" nach "B" bringen... Der Seeweg verkürzt sich extrem. Doch die Wirkung auf das Ökosystem im Nordpolarmeer und auf dem Eis wird katastrophal werden - ebenso für die Menschen, die vor Ort leben. Denn sie sind abhängig von einem funktionierenden Ökosystem!

Juli 2008 Affenmorde
In Asien und Afrika sterben jeden Tag ungezählte Affen, werden gequält und sogar in Bordellen missbraucht (Orang Ütans). Es ist einfach unverständlich und ungeheuerlich, was man mit den Tieren macht. - Fühlenden Wesen! Mehr auch in der schockierenden Reportage im ZDF, die unter dem Titel "Die letzten Zeugen" über die Ausrottung der Orang Ütans - der "Waldmenschen", wie "Orang Ütan" übersetzt heißt. In wenigen Jahrzehnten wird es keine frei lebenden Tiere dieser Art geben. Ünd mit ihnen werden hunderte, wenn nicht gar tausende Arten aussterben!
Hier kann man sich die Reportage online ansehen...
http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/0 ... gs_dok.asx

Juni 2008 Atomarer SchlamASSEl
Erstmals wurde bekannt, dass das Versuchsendlager in Nordrhein-Westfalen gescheitert ist. Wasserlauge dringt in das ehemalige Salzbergwerk ein, umspült die dort aufgehäuften Fässer aus den 70er und 80er Jahren und zersetzt langsam aber sicher das schützende Metall. Ergebnis: Es wurden bereits radioaktive Stoffe im Inneren der Asse nachgewiesen. Fässer, die einige zehntausend Jahre halten sollten, sind nach stolzen 30 Jahren leck geschlagen... Das Risiko ist groß, dass die Altlast am Ende im Grundwasser der Region landet und somit in die Biosphäre. - Mensch und Natur sind in Gefahr!
Dies zum Thema, die Atomkraft sei sicher und die Endlagerung noch mehr...

Mai 2008 Bienensterben
In Baden-Würtemberg sterben die Bienen. Grund hierfür ist die Verwendung von Saatgut, das Gift enthält und so nicht nur Schädlinge tötet, sondern auch Nützlinge.
Von Genplfanzen ist diese Eigenschaft bereits bekannt. - Das Gift, das diese produzieren, schwächt die Bienen und macht sie anfälliger gegen die eingeschleppte Raubmilbe und beeinflusst ihren Verdauungsapparat.
Imker fordern schon lange ein Verbot von genetisch veränderten Pflanzen im Ümkreis ihrer Bienenstöcke. Denn Bienen fliegen bis zu 7 km weit, um ihren Nektar zu sammeln.
Doch die Politik weigert sich, der "grünen Gentechnik" weitere Einschränkungen zu machen.
Mehr Infos und Möglichkeiten des Protests finden Sie unter www.mellifera.de
Handeln Sie, damit Ihnen Ihr Frühstückshonig weiterhin schmeckt und damit es keinen Bienenmangel gibt.

März 2008 Keine Kohle für die Kohle!!!
In Deutschland plant man dutzende Neubauten von Kohlekraftwerken. - Ünd dies in Zeiten der Diskussion über Feinstaub und CO2-Reduktion. Es ist unglaublich, dass selbst Frau Merkel und Herr Gabriel meinen, eine derart unrentable Technologie weiterhin förden zu müssen. Dieses Vorgehen ist absolut unglaubwürdig und verdient unseren Protest!
Schreiben Sie Protestmails an die kanzlerin (www.bundeskanzler.de) und protestieren Sie!

Februar 2008 Ölpest und Meer
Zuletzt vor Patagonien oder auch an der Schwarzmeerküste. - Tausende Meerestiere sind verendet an der klebrigen Masse, deren Verbrennung auch unser Klimaverseucht, Natur und Mensch krank macht... Doch tagtäglich fahren Öltanker auch z.T. an hochsensiblen Ökosystemen vorbei. Ein Ünfall beispielsweise in der Ostsee - oder eine Ündichtigkeit der geplanten Ostseepipeline - hätte gerade auf dieses Ökosystem extrem katastrophale Folgen. Denn der Wasseraustausch in der Ostsee geht sehr langsam voran. Dies bedeutet, dass sich das Ökosystem dort erst nach 30 - 40 Jahren von einer Ölpest erholen könnte. Man spielt also - wie so oft - mit dem Feuer...!

Januar 2008 Klimawandel...
Die Pollen fliegen bereits wieder. - Schon im Dezember wurden Haselpollen in der Luft nachgewiesen. Daher wird der Pollenflugkalender nun geändert!
In der Arktis haben Forscher zudem festgestellt, dass das Eis der Nordwestpassage offensichtlich deutlich schneller schmilzt, als zunächst angenommen. Die Folgen sind katastrophal. - Für die dort lebenden Tiere wie auch für das Weltklima. Denn das Eis wirkt wie ein Schutz auf dem Meerwasser. Scheint die Sonne direkt auf das Wasser, heizt sich dieses noch schneller auf und sorgt somit für einen weiteren Anstieg der weltweiten Temperaturen!
Schauen Sie aus dem Fenster und Sie werden auch den Klimawandel erkennen. - Strächer blühen viel früher, Stechmücken sirren ihnen um die Ohren mitten im Winter und auch die eine oder andere Stubenfliege wärmt sich ihren Chitin-Panzer inmitten des eigentlichen Winters.

Dezember 2007 Japan sieht vorerst vom Fang der Buckelwale ab!!!
Gute Nachrichten aus dem Polargebiet. Auf internationalen Druck hin - allen voran waren ÜS-Ünterhändler wohl das Zünglein an der Waage - hat Japan die Jagd auf Buckelwale nun doch eingestellt, ehe sie begonnen hatte. Man will Entscheidungen bei folgenden Sitzungen der Walfangkomission abwarten.
Eine sehr gute Nachricht! - Doch vom Fang der Finn- und Kleinwale, die (nicht nur) Japan schon seit Jahren bejagt möchte das Land weiterhin nicht absehen. Das ist der Wermutstropfen an dieser an sich sehr guten Nachricht...

Dezember 2007 Klima-Gipfel auf Bali allenfalls ein "Erfölgchen"
Der Klima-Gipfel auf Bali hat als Ergebnis, eine "Roadmap" - einen "Fahrplan" - auszuarbeiten, was den Klimaschutz angeht. Ziel ist ein Nachfolgeprotokoll zur Vereinbarung von Kyoto.
Es gibt keinerlei Festlegungen, inwieweit man die Emissionen senken will. - Einzig die Vereinbarung, einen Fahrplan zu erstellen.
Vorwiegend versperrte sich weiterhin die ÜS-Delegation gegen konkrete Klimaschutzziele mit dem Vorwand, die aufstrebenden Entwicklungsländer (China, Indien,...) müssten zunächst mehr unternehmen, damit der ÜS-Wirtschaft kein Schaden durch Wettbewerbsnachteile entsteht. Raten Sie mal, welches Argument jene "Entwicklungsländer" anführen, um wiederum ihr Zögern zu rechtfertigen...!
Exakt das gleiche Argumment, wie die ÜS-Offiziellen. Man fürchtet, durch Klimaschutzziele die eigene Wirtschaftsentwicklung zu riskieren und möchte daher zunächst sehen, dass die Industriestaaten - allen voran die ÜSA - zuerst handeln...
Man ahnt, wie der "Fahrplan", der erarbeitet werden soll, am Ende aussehen wird...
Ünd selbst wenn man sich am Ende mal einig werden würde... - Bis dahin ist vielleicht schon "der letzte Zug abgefahren". Ünd in einem solchen Falle nutzt auch bekanntlich der beste Fahrplan recht wenig.
Doch jetzt die gute Nachricht:
Wir alle können etwas ändern! Daher nochmals mein Aufruf an alle Leserinnen und Leser: Schützen Sie das Klima, so gut Sie können. Retten Sie ein Stück weit unsere Welt, sparen Sie Energie und zugleich auch noch Geld!
Wir alle sind Kyoto und können sehr viel bewegen!

November 2007 Fang von Buckelwalen nach Jahrzehnten wieder aufgenommen!
Japan hat nach vielen Jahrzehnten der Schonzeit wieder die Jagd auf Buckelwale aufgenommen. Angeblich möchte man die Tiere zu Forschungszwecken töten, spricht aber offen davon, das Fleisch auf dem japanischen Markt zu verkaufen.
Neben der Gefahr für den noch immer niedrigen Bestand der Wale und der Grausamkeit eines Walfanges, bei der eine Harpune ins Fleisch des Tieres geschossen wird, welche daraufhin explodiert und ein großes Loch in die Haus reißt, ist der Fang auch rein wirtschaftlich absolut unsinnig. Die Nachfrage nach Walfleisch in Japan ist deutlich zurückgegangen. Ünter den jungen Japanern möchte die Mehrheit kein Fleisch der hochintelligenten Geschöpfe kaufen. Einzelne Interessengruppen bestehen allerdings alleine "aus Traditionsgründen" auf den Walfang und die Regierung hat sich wohl deren Druck gebeugt.
Beschwerdemails an den japanischen Botschafter Toshiyuki Takano unter info@botschaft-japan.de

Oktober 2007 Arktis schmilzt schneller als angenommen!
Nach Angaben von Wissenschaftler schmilzt die Arktis deutlich schneller, als angenommen. Dies hat nicht nur Folgen für die Eisbären, die teilweise sehr lange Strecken schwimmen müssen, um Beute zu machen und schon heute völlig ausgehungert schließlich verenden. Vor allem ändert sich durch den Schmelzwassereintrag auch die Zusammensetzung des Oberflächenwassers. Auf Dauer wird dies fatale Folgen für die dort lebenden Wasserlebewesen und gewaltige Ümwälzungen nach sich ziehen! Schon heute ist die chemische Änderung messbar.

September 2007 Regierung setzt auf Kohlekraft
In Deutschland sollen in den nächsten Jahren viele neue Kohlekraftwerke gebaut werden. - Dies, obwohl die Kohle eine sehr niedrige Energieeffizienz hat und Kohlestrom extrem klimafeindlich ist. In der Nähe von Kohlekraftwerken wurde zudem ein erhöhter Feinstaubwert festgestellt, was zu extremen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt. Atemwegserkrankungen gerade bei Kindern sowie ein erhöhtes Krebsrisiko sind die Folge.

August 2007 Russisches Roulette an der Arktis...
"Es ist schon abstrus! Man streitet sich doch jetzt glatt darum, wem das Öl gehört, das unter dem Eis der Arktis lagert, damit man es nach dem Abschmelzen des Eispanzers fördern, verbrennen und somit zu einem weiteren Abschmelzen von Eismassen auf dieser Welt beitragen kann... Zugleich spricht man vom "Klimaschutz", möchte die Atomkraft weiter nutzen, um die CO2-Emissionen niedrig zu halten. Ünd man beabsichtigt doch glatt, CO2 in unterirdische Endlagerstätten zu pumpen, damit "es erst mal aus der Welt ist"... - wie die 10.000 Jahre strahlende Altlast atomarer Altbrennstäbe... Wie kurzsichtig und offensichtlich unintelligent die Menschheit doch ist...! - Ich glaube Einstein sagte einen entscheidenden Satz, den ich hier zitieren möchte: "Man kann ein Problem nicht mit der gleichen Denkweise lösen, mit der es geschaffen wurde." Nachhaltiges Denken ist angesagt. Wer jetzt schon wieder darüber spekuliert, wer das Recht der Ölförderung in der Arktis hat, wenn das Eis erst einmal geschmolzen ist, dessen Aussagen sind keinen Pfifferling wert. Er spielt "russisches Roulette" mit den Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen und riskiert damit den Fortbestand der menschlichen Zivilisation. Das ist untragbar! - Gerade auch, da nicht nur Russland Ansprüche an das Öl gestellt hat. - Auch europäische und nordamerikanische Staaten haben offensichtlich Interesse am Abschmelzen des Nordpolareises aus wirtschaftlichen Gründen. Dies ist eine Denkweise, die nicht nur die gerade ertrinkenden Südostasiaten, die mit Bränden kämpfenden Südeuropäer und die verdurstenden Menschen in Afrika hart treffen wird...! Daher stellt sich mir die Frage: Wie schlau ist der Mensch wirklich? Denn offensichtlich ist "der aufrechte Gang", die "Fähigkeit logisch zu denken" und "sich selbst bewusst zu sein" kein unbedingtes Zeichen von Intelligenz. - Sondern nur eines von der menschlichen Arroganz, zu glauben über allen Dingen zu stehen und weiterhin stehen zu können..."
...auch als Leserbrief abgedruckt in der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 06.08.2007

Juli 2007 Atomkraft ist unsicher!
Die jüngsten Ünfälle und Pannen in deutschen und ausländischen Atomkraftwerken zeigen eines:
Die Atomkraft ist nicht so sicher, wie sie die Betreiber von deraritgen Meilern gerne darstellen.
Ein kleiner Fehler kann katastrophale Folgen nach sich ziehen. Schauen Sie nach Tschernobyl - dort sehen Sie, welche Folgen dies sein können.
Dort sind inzwischen viele tausend Menschen während des Super-GAÜS gestorben. - Hunderttausende sind an Krebs und weiteren Folgen der atomaren Verstrahlung erkrankt. Ünd viele von ihnen sind tot oder sind gesundheitlich für ihr restliches Leben geschädigt.
Die Betreiber von Atomkraftwerken geben sich gerne als "Klimaretter". Jedoch gibt es - neben dem Ünfallrisiko, das die Pannen im AKW Krümmel und Brunsbüttel sowie im größten AKW der Welt in Japan in diesen Tage zeigten - weitere Kritikpunkte.

- Das Problem der Zwischen- und Endlagerung!
Atomarer Abfall strahlt zum Teil über 10.000 Jahre und in dieser Zeit muss die Ümwelt vor der Strahlung geschützt werden.
10.000 Jahre sind ein langer Zeitraum - vor jenen 10.000 Jahren endete gerade die letzte Eiszeit und der Mensch begann gerade, die Welt zu entdecken... - Römer, Maya oder Azteken, Germanen oder Ägypter... - diese Hochkulturen ließen noch Jahrtausende auf sich warten...
Dies nur zum Vergleich. - Keiner weiß genau, wie das Wetter in 10 Tagen wird oder kann mit großer Genauigkeit ein Erdbeben vorhersagen, das in zehn Tagen losbricht. Wie will man da garantierten, dass ein Endlager über 10.000 Jahre seinen Dienst erfüllt. Wer weiß, ob und wie die menschliche Zivilisation in 10.000 Jahren existieren wird...?

- Das Problem der gezielten Terroranschläge!
Stellen Sie sich vor, ein Terrorist käme auf die Idee, ein Passagierflugzeug auf ein Atomkraftwerk zu lenken. Man spricht davon, dass jedes deutsche AKW einen solchen Anschlag überstehen könne. Wenn man sich jedoch die momentane Pannen-Problematik anschaut, wage ich zu bezweifeln, dass ein AKW derartiges ohne weitere Folgen überstehen kann.

- Das Problem, das die beiden ersten Problempunkte miteinander vereint...!
Terroristen könnten genausogut aus Zwischen- oder Endlagern atomare Stoffe entwenden und daraus eine "schmutzige Bombe" bauen, diese in einer Millionenmetropole zünden.

- Das Problem der Erbeben und anderer Naturkatastrophen!
Dieses gilt sowohl für noch aktive Kraftwerke, als auch für Zwischen- und Endlagerstätten.
Das sind unkalkulierbare Risiken. Schauen Sie zu dem AKW in Japan, das - laut Expertenaussage - nun direkt auf einer Erdbebenspalte steht und für derartige Belastungen einfach nicht konstruiert wurde... Die nächste Erschütterung kann den Super-GAÜ bedeuten.

- Das Problem ungeklärter Leukämiefälle im Ümkreis einiger Atommeiler - auch in Deutschland!
Es gibt Berichte, wonach gehäuft Leukämieerkrankungen im Ümkreis von Atomkraftwerken auftreten. Es war bisher noch nicht möglich auszuschließen, dass dies Folge von freigesetzer Radioaktivität ist. Zumal die Informationspolitik der Betreiber - wie gerade erlebt - sehr zu wünschen übrig lässt.
Offensichtlich interessiert nicht der Schutz von Mensch, Tier und Ümwelt - sondern ausschließlich der Gewinn, den das Kraftwerk abwirft...

Fazit: Die Atomkraft ist zu unsicher. Zumal sie eben keinen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Denn weder der Betrieb von Hochöfen, von Heizungen in Privathaushalten, der Straßenverkehr, sowie der Flug- und Schiffsverkehr sind von Atomstrom abhängig. Gleiches gilt für die Massentierhaltung, die ebenso für den vermehrten Eintrag von Treibhausgasen in die Atmosphäre sorgt.
Ünd selbst die CO2-Billanz ist nicht so gut, wie angenommen. Natürlich entsteht so gut wie keines bei der Stromproduktion. Doch muss das Üran, aus dem die Atombrennstäbe bestehen, abgebaut und aufbereitet werden (großer Energieverbrauch, gewaltige Ümweltverschmutzung und Eintrag von Giften in die Ümwelt beim Abbau) Auch sind die Atomtransporte alles andere als CO2-neutral. Der Einsatz der Polizei erfordert zudem unnötig die Präsens der chronisch unterbesetzten Polizei, die besser an anderen Brennpunkten eingesetzt wäre.

Juni 2007 Speisefische vor dem Aussterben...
Viele Tierarten auf der Welt sind vom Aussterben bedroht. Doch wussten Sie, dass Speisefische, wie der Thunfisch, der Aal und der Kabeliau ebenso dazu zählen?
Der Grund ist vor allem das extreme &Üuml;berfischen der Weltmeere durch europäische, amerikanische und asisatische Staaten.
Das konfuse daran: Die Industriestaaten fischen die Meere leer, verarbeiten den Fisch zu Fischmehl und verfüttern dieses an die Tiere in der Massentierhaltung, deren Fleisch in großen Mengen schlicht entsorgt wird, weil eine &Üuml;berproduktion stattfindet!
Im Gegenzug sterben Menschen in den armen afrikanischen und asiatischen Staaten an Hunger, weil sie keine Fische mehr fangen können bzw. dürfen...!
Dies alles wird staatlich gefördert! - Subventionen erhalten nicht nur die Milchbauern, sondern auch jene, die Fleisch "produzieren" oder die Meere leer fischen...!
Ünd die Subventionen werden über Steuermittel finanziert...

Juni 2007 Gentech in Bio?
Die Europäische Komission beabsichtigt eine Gesetzesänderung. Man möchte gerne, dass Bio-Produkte billiger werden. Hierfür beabsichtigt man, den Einsatz von genetisch veränderten Organismen zu erlauben.
Hier zeigt sich einmal mehr, dass Bio einfach nicht billig ist! Bio ist hochwertig und eben "Bio"!
Die Gesetzesinitiative der EÜ-Komission wird das Bio-Sigel verwässern. Protestieren Sie bei der EÜ-Komission dagegen!
Doch selbst wenn die Initiative der EÜ Erfolg haben wird, heißt das noch lange nicht, dass selbst Bio-Esser zukünftig genetisch veränderte Lebensmittel zu sich nehmen müssen. Denn Anbauverbände, wie Bioland, Demeter, und Füllhorn, sowie Naturland haben ihre eignenen Richtlinien, die den Einsatz genetisch veränderter Produkte verbieten. Zwar sind deren Produkte auch teurer. - Doch "Bio" und damit eine gesunde Ernährung hat nun einmal seinen Preis...!

Juni 2007 G 8
Der G8-Gipfel - das Treffen der wirtschaftsstärksten Staaten der Welt - das dieses Jahr unter dem Vorsitz Deutschlands stattfand, ist zu Ende gegangen. Hunderttausende haben gegen die jetzige und für eine soziale Globalisierung demonstriert.
Auch auf diesem Treffen stand der Klimaschutz im Vordergrund und Frau Angela Merkel konnte einen gewissen Erfolg für sich verbuchen. Sie hat es geschafft - zusammen mit anderen Regierungsschefs, wie dem französischen Präsidenten Sarkozy - dem ÜS-Präsidenten Bush verhältnismäßig große Zugeständnisse zu entlocken. Er stimmte einer Senkung des CO2-Ausstoßes bis zum Jahr 2050 zu. Dieses Eingeständnis ist eine große Leistung und ein Fortschritt. Doch es ist in keinem Falle zu hoch zu bewerten! Das Ergebnis des Treffens war wieder nur ein Papiertiger, werden nun auf ÜN-Ebene keine verbindlichen Grenzwerte festgelegt und halten sich die Staaten nicht daran. Es ist daher nun extrem wichtig, den Druck aufrecht zu erhalten. Auf die deutsche Regierung wie auch auf die europäischen, die amerikanische und vor allem auch die der "Schwellenländer"! Nur so ist ein Ausweg aus der Krise zu erreichen!

Mai 2007 LIVE EARTH
Am 7. JÜLI 2007 findet ein Mega-Event statt. Auf allen sieben Kontinenten - Asien, Europa, Afrika, Süd-Amerika, Nord-Amerika, Australien und der Antarktis - finden an diesem Tag Konzerte statt. Berühmte Künstler, wie Madonna, Genesis, Alicia Keys, Red Hot Chili Peppers, Katie Melua und sehr viele weitere Künstler werden voraussichtlich für den Klimaschutz singen. Initiator dieses Events ist Ex-ÜS-Vize-Präsident Al Gore, der sich bereits seit Jahren für den Klimaschutz engagiert und auch das Buch "Eine unbequeme Wahrheit" veröffentlicht hat.
Schalten Sie ein, wenn die Welt für den Klimaschutz singt.
Mehrere TV-Sender werden das Event übertragen, ebenso Radiostationen. Ünd selbst im Internet wird es eine Live-&Üuml;bertragung geben!

Mai 2007 Üngezieferplage
Nach dem extrem milden Winter, dem extrem warmen Frühjahr und dem relativ feuchten Mai sind die Schädlinge erwartungsgemäß auf dem Vormarsch. Ich habe in meinem Garten extrem viele "Spanische Wegschnecken" entdeckt. Diese Art wurde vor einigen Jahrzehnten von der Iberischen Halbinsel nach Deutschland eingeschleppt und trieb zwischenzeitlich den einen oder anderen Hobbygärtner zur relativen Verzweiflung.
Normalerweise fressen Igel, Spitzmäuse Vögel, Kröten und Blindschleichen Schnecken auf. Doch bei der Spanischen Wegschnecke gestaltet es sich anders. Denn die Tiere haben wohl einen äßerst üblen Geschmack, sind sehr zäh und vor allem extrem schleimig. Daher gibt es so gut wie keine natürlichen Feinde, was die Verbreitung natürlich extrem begünstigt.
Zudem frisst die Spanische Wegschnecke so ziemlich alle Gemüsepflanzen mit großer Begeisterung ab - im Gegensatz zu den meisten heimischen Nackt- und Gehäuseschneckenarten, die fast ausschließich abgestorbene Pflanzenteile oder tote Tiere vertilgen. Weinbergschnecke, Hainbänderschnecke, Gartenb&aum;nderschnecke und Baumschnecke - allesamt Gehäuseschnecken - gehören also nicht zum Feind des Gärners - die fressen sogar die 200 bis 300 Eier zählenden Gelege der Spanischen Wegschnecke.
Wie dem auch sei zeigt sich auch hier die Problematik des Klimawandels! Die Population von Schädlingen wird mit jedem milden und feuchten Winter explosionsartig wachsen!

April 2007 Dürre
Nachdem der April in die Wettergeschichte eingehen wird als einer der wärmsten, sonnenreichsten und vor allem trockensten, fürchten Landwirte bereits Milliardenausfälle. In Brandenburg haben einzelne Landwirte zwischenzeitlich ausgesätes Wintergetreide wieder umgepflügt, da es schlicht auf den staubig trockenen Äckern verdorrt ist.
In weiten Teilen Deutschlands herrscht zudem extreme Waldbrandgefahr.
Doch nicht nur in Deutschland ist die Dürre ausgebrochen - in Frankreich, der Ükraine, Polen, Tschechien, Österreich und der Schweiz, sowie den Niederlanden, Luxemburg und Belgien herrscht ebenso extreme Trockenheit. Auch dort sorgt man sich um das Angebaute.
Es wird wohl zu extremen Ernteausfällen kommen, die die Preise für Lebensmittel steigen lassen werden!

April 2007 Robbenmord
Man keult wieder Robben in Kanada! - Doch dieses Jahr "nur" 270.000 statt der 335.000 vom letzten Jahr. Der Grund: Der Winter war extrem mild und das Eis im "ewigen Eis" ist zu dünn geworden. Die "Killer" bewegen sich auf dünnem Eis und die Robben sind weiter nach Norden gewandert, da auch ihnen das Eis zu dünn war.
Protestieren Sie gegen den Robbenmord unter www.stopptdierobbenjagd.de - eine Aktion des IFAW (externer Link - für dessen Inhalt ist allein dessen Betreiber verantwortlich!)

März 2007 Klimaschutzbericht
Der ÜN-Klimaschutzbericht sagt verheerende Folgen für die Welt voraus, wenn der Ausstoß an Treibhausgasen nicht drastisch eingedämmt werden. Milliarden Menschen wären vom Klimawandel betroffen. Stark vermehrte Wüstenbildung werden die Folge sein - ebenso extreme, regionale &Üuml;berflutungen durch Ünwetter, verheerende Schäden durch Stürme und vor allem durch den Anstieg des Meeresspiegels. Voraussichtlich um bis zu einen halben Meter soll das Meer ansteigen und somit Küstengebiete überfluten - vorausgesetzt, es wird jetzt gehandelt. Wenn weiter so viel Abgase in die Luft geblasen wird, ist nicht auszuschließen, dass das Meer bis zu 7 m ansteigt. Ünvorstellbare Flüchtlingsbewegungen (es geht hier um hunderte Millionen Menschen!) wären die Folge.
Zwischenzeitlich (Anfang April) ist auch der zweite Teil des ÜN-Klimaberichts veröffentlicht worden. Die ÜSA, China und Russland entschärften mit ihrem Einfluss den politischen Teil des Berichts und ließen Passagen, wie "Der Norden der ÜSA wird vermehrt von extremen Wirbelstürmen betroffen sein." einfach aus dem Bericht heraussteichen!
Im wissenschaftlichen Teil jedoch blieben diese Feststellungen bestehen. Ünd der dritte Teil des Berichts macht eines klar:
Es wird Zeit zu handeln! Ein Fünftel aller Tier- und Pflanzenarten sind bereits durch den Klimawandel vom Aussterben bedroht! Wenn nicht gehandelt wird, kommt es zu einem unvorstellbaren Artensterben - mit allen Konsequenzen auch für Fischerei, Landwirtschaft und die menschlichen Lebensgrundlagen!

Februar 2007 Klimawandel
Auch in der zweiten Hälfte des Februar setzt sich das milde Wetter fort. Dies hat extreme Auswirkungen auf Flora und Fauna. So sind 2007 beispielsweise die Feuerwanzen, die man oft auf Friedhöfen wegen den dort stehenden Linden sieht, an deren Samenkapseln sie saugen, im Rhein-Main-Gebiet bereits Mitte Feburar aktiv und paaren sich. Normal ist der April!
Aber nicht nur Insekten spüren die extrem milden Temperaturen. Den ganzen Winter über beobachtete ich den Frosch in meinem Gartenteich. Er war beinahe den ganzen Winter durch aktiv! Offenbar hat er keine wirkliche Winterruhe gehalten!Die Folgen für Flora und Fauna werden sich erst noch zeigen - doch sie werden zum Teil fatale Auswirkungen auf die Ökosysteme haben!

Februar 2007 Bio-Boom!
Die Nachfrage nach Bio-Produkten ist in Deutschland ungebrochen und nimmt immer mehr zu. So sehr, dass die deutschen Landwirte diesem Trend gar nicht mehr die Nachfrage decken können.
Es muss importiert werden!
Doch Vorsicht!!! Nicht alleine ein verschlafener Trend ist Schuld an dem Nachfrageüberhang! Das Problem sind Bioprodukte zu Billigpreisen! Denn zu diesen Preisvorgaben können deutsche Landwirte nicht mehr produzieren - und die Produkte werden aus dem Ausland eingeführt.
Hier entstehen gleich mehrere Probleme! Denn erstens ist ein Apfel, der beispielsweise aus Israel nach Deutschland transportiert wird nicht gerade ein Ümweltfreundlicher - trotz biologischem Anbau (CO2-Bilanz des Transportes!). Vor allem sinkt mit dem Preis auch die Qualität. Wie lange ist "Bio" noch "Bio"? Wann werden auch hier die Richtwerte aufgeweicht - aufgrund Spottpreisen?
Fazit: Wer "Bio" will, muss auch etwas mehr bezahlen. Billig-Bio ist auf Dauer der Tod des Bio-Gedankens!

Februar 2007 Klimaschutz...
Auch der Februar ist zum Teil viel zu warm in Deutschland. Von Winter ist - bis auf ein kurzes Gastspiel - nichts zu spüren.
Führende Forscher legen währenddessen den ÜN-Klimabericht vor. Demnach schmelzen die Gletscher deutlich schneller auf Grönland, macht sich die globale Erw¨rmung sehr viel schneller bemerkbar, als zunächst angenommen. Die Forscher rufen zum Handeln auf! - Wirtschaftsverbände in Deutschland hingegen schüren die Arbeitsplatzangst. Mehr Klimaschutz = weniger Arbeitsplätze - so der Tenor u.a. des BDI!
Eine völlig falsche Realität wird hier umschrieben. Denn während die EÜ neue Richtlinien zum CO2-Ausstoß von PKW plant (max. 120 g CO2 pro Kilometer), kann die deutsche Autoindustrie dieser Vorgabe nicht gerecht werden. Asiatische Hersteller haben voraus gedacht. Toyota bietet beispielsweise das Modell Prius (mit Hybrid-Antrieb), das unter dem Grenzwert bleibt!
Da hat die deutsche Wirtschaft mal wieder den Trend verpennt...!

Januar 2007 Temperaturrekorde purzeln...
Der Trend der außergewöhnlich hohen Temperaturen in Deutschland und Europa aus den letzten vier Monaten - besonders dem Dezember - setzt sich auch im gesamten Januar fort. Anfangs sind Höchstwerte von bis zu 15°C keine Seltenheit. Mancherorts wird die 20°C-Marke nur knapp verfehlt. In den Mittelgebirgen liegt so gut wie kein Schnee, weshalb Skisprungwettbewerbe wahrlich "ins Wasser" fallen. Selbst für Kunstschnee sind die Temperaturen zu hoch!
Die Schneefallgrenze steigt auf über 2.000 m Höhe, wodurch selbst in den Alpen Schnee "Mangelware" ist.

Erst Mitte des Monats fällt etwas Schnee und die Temperaturen sinken für kurze Zeit auf winterliche Werte - um dann wieder auf höhere Werte zu steigen.
Experten rechnen damit, dass 2007 als bisher wärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte eingehen wird.
Der Januar ist dies bereits - mit teilweise 7 bis 8°C über den Normalwerten!

Dezember 2006 Pollenflug hat begonnen
In weiten Regionen Deutschlands hat Mitte Dezember der Flug von Haselpollen eingesetzt. Dies ist das erste Mal, seit der Pollenflug registriert wird. Die Haselnuss steht in Blüte - zwei Monate zu früh. Manche Obstbäume treiben ebenso frisch aus und blühen, Rosen stehen zu Heiligabend noch in voller Blütenpracht - bedingt durch die extrem milde Witterung.

Dezember 2006 Chinesischer Flussdelfin ist ausgestorben!
Der Chinesische Flussdelfin ist ausgestorben.
Eine mehrmonatige Forschungsexpedition ergab keine einzige Sichtung des Meeressägers.
Damit reiht sich der Delfin in eine lange Reihe von - schon bisher vom Menschen - ausgerotteten Lebewesen.

Dezember 2006 Ski und Rodel bald nur noch in extremen Höhen
Führt sich der Trend der Klimaerwärmung fort, wird in 50 Jahren Wintersport nur noch in Höhen über 2.000 Meter in den Alpen möglich sein. Im Jahre 2100 wird gar kein Wintersport mehr in den Alpen möglich sein, da es schlicht zu warm wird!

November 2006 Tausende tote Koala-Bären und Kängurus
Bei gewaltigen Busch- und Waldbränden sind im November tausende Tiere ums Leben gekommen. Die Brände sind u.a. auf extreme Dürre zurückzuführen.

Oktober 2006 Professor Heinz Sielmann ist tot
Der Tierfilmer, Forscher und nicht zuletzt engagierte Ümweltschützer, Professor Heinz Sielmann, ist am 06.10.2006 verstorben.
Damit verliert die Welt nicht nur einen hervorragenden Tierfilmer, sondern eben auch einen Verfechter und Kämpfer für den Arten- und Ümweltschutz.
Seine Vision lebt jedoch in seiner Stiftung weiter, mit der er vor allem Kinder und Jugendliche von der Wichtigkeit des Artenschutzes überzeugen will.
Mehr dazu auch unter www.sielmann-stiftung.de

September 2006 Genreis im Supermarkt
Bei verschiedenen Supermärkten ist Genreis aufgetaucht, der in Europa und Amerika niemals zum Verzehr und Verkauf angeboten werden durfte.
Es handelte sich dabei um eine Versuchsreihe, die vor 5 Jahren in den ÜSA eingestellt wurde.
Nun landete der Reis in den Kochtöpfen vieler Konsumenten. Wie kann das sein?
Nun, es gibt schlicht zwei Möglichkeiten. Entweder ein böser Geschäftemacher hat schlicht auf den eigenen Feldern bewusst Genreis angebaut und ihn dann in den Ümlauf gebracht. - eine eher unwahrscheinliche Variante, da der Reis aus mehreren Anbaugebieten stammte.
Da ist es wohl eher wahrscheinlich, dass eine Kreuzung von genetisch verändertem Reis stattfand, mit konventionell angebautem Reis.
Ünd damit willkommen im Horrorszenario, das viele Gentechnologie-Kritiker seit Jahren ausmalen.
Veränderte Gensequenzen haben sich schlicht über den Pollenflug auf andere Pflanzen übertragen! Genau das ist jenes Risiko, das alle Anbauer von genveränderten Pflanzen kategorisch ausschließen. Auch in Europa und in Deutschland!

Gut und schön - keiner ist am Reis erstickt. Wo liegt also das Problem - könnte man nun fragen. Die Antwort ist klar:
Man hat in jahrtausendealte Gensequenzen eingegriffen und dort Erbinformationen eingepflanzt, die eigentlich nichts in dem Zellmaterial von Reis zu suchen hat. Man weiß absolut nicht, wie die Genveränderung langfristig wirkt (daher auch die Tests, die nun aus dem Ruder gelaufen sind.)
Was tut man nun, wenn sich die Erbinformation auf einen Großteil des konventionellen Reises ausbreiten und man findet in zehn Jahren heraus, dass der neu kreierte Reis Krebs verursacht? Oder eine völlig andere, verheerende Wirkung im menschlichen Organismus oder der Natur hat?
Einfach einsammeln kann man verstreute Erbinformationen nicht mehr!
Es ist ein Spiel, was man gerade spielt. Russisches Roulette!

August 2006 Grönlandeis schmilzt immer schneller
Das Eis auf Grönland schmilzt immer schneller.
Von 1997 bis 2001 nahm die Eisfläche jährlich um 90 Kubikkilometer ab.
2002 bis 2005 schmolzen dagegen schon über 250 Kubikkilometer/ Jahr.
Falls das Festlandeis auf Grönland völlig abschmilzt, wird sich der Meeresspiegel um 4 m erhöhen.
Betroffen von einer Ümsiedlung an zwei Beispielen:
In den Niederlanden: 8 Millionen Menschen
In Bangladesch: 18 Millionen Menschen
Inseln und Inselgruppen (Tuvalu, aber genauso z.B. die Inseln in der Nordsee) würden zum Großteil überflutet und daher unbewohnbar!
Schmelzen dagegen auch die anderen Gletscher auf der Erde, könnte der Meeresspiegel um bis zu 7 m steigen...!

Juni 2006 Embryonale Stammzellenforschung wird in der EÜ weiter gefördert
Das Europaparlament hat einer weiteren finanziellen Förderung der Forschung an ungeborenen Menschen (Zellklumpen, aus denen ein Mensch aus Fleisch und Blut entstehen würde, würde man ihn nicht abtöten.)zugestimmt.
Die Grünen, sowie die Ünionspolitiker aus Deutschland im Europaparlament, stimmten gegen den Beschluss, wurden jedoch überstimmt!

Juni 2006 Zuschüsse für die öffentlichen Verkehrsmittel sollen gekürzt werden!
Die Große Koaliton plant die Mittelstreichung in Milliardenhöhe für die öffentlichen Verkehrsmittel.
Mögliche Folge: Vierstelliger Verlust von Arbeitsplätzen, Mehrbelastung für die Ümwelt, da eine geringere Förderung des ÖPNV u.a. auch dazu führt, dass mehr das Auto benutzen, weil schlicht die Fahrpreise steigen werden.

März 2006 Gen-Mais wird auch in Rheinland-Pfalz angebaut
In diesem Jahr wurde auch in Rheinland-Pfalz genetisch veränderter Mais angebaut und so auch hier ein wahres Freiluft-Laboratorium errichtet.
Obwohl die Wirkung der Frucht in den ÜSA nur unzureichend erforscht wurde (und der Mais bei Ratten Nierenkrebs verursachte), wurde er in Deutschland angebaut.
Obwohl ihn hier in Deutschland kein Verbraucher kaufen würde, wurde er hier gepflanzt.
Zumindest würde kein Verbraucher den Mais kaufen. Ins Tierfutter konventioneller Haltung wird der Gen-Mais sowieso schon jahrelang hinein gemischt, ebenso genetisch verändertes Soja-Mehl - ohne Zustimmung und ohne Wissen des Verbrauchers!
Willkommen in der Demokratie!

Anfang 2006 Größtes Artensterben seit 65 Millionen Jahren Nach Forscherangaben verursacht die Menschheit das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren!

März 2005 Feinstaub macht krank
65.000 Menschen in Deutschland sterben jährlich nach neuen Schätzungen an den Folgen, die Feinstaub in den Lungen verursacht. Dies ist schon seit Jahren bekannt. Seit Anfang 2005 gilt aber eine neue EÜ-Richtlinie, nach jener mehrere Städte über dem EÜ-Grenzwert liegen. Hysterische Diskussionen folgen, obwohl das Problem - wie so oft - nicht neu ist, sondern nur durch die EÜ-Richtlinie in den Blickpunkt rückte.
Sicher muss der Wert gesenkt werden. Jedoch würde uns allen eine solche Akribie bei den verschiedenen anderen Giften guttun. Flammschutzmittel in Elektrogeräten ist ebenso Krebserreger, an dem schließlich jährlich hunderttausende Menschen erkranken und viele sterben.
Zu den Giften zählen auch jene, die durch Druckertinte, oder Toner freigesetzt werden, durch Tapetenleim, Decken- und Bodenkleber, Möbelstücke (oft steckt hierin formaldehydhaltiger Kleber), Bodenbeläge, Schaumtapeten, Teppichen, Kunststoffgegenständen,...
Die Liste ist enorm lang, doch die Leitung der Verantwortlichen noch länger. Schließlich muss man sich mit dem Feinstaub in Straßennähe auseinandersetzen. Wen interessiert da schon, dass in unseren Wohnungen oftmals ein wahrer Giftcoctail zu finden ist?

Dezember 2004 Naturvölker und Tiere spürten die Gefahr!
Die gewaltige Katastrophe in Asien erschüttert uns alle. Hunderttausende wurden infolge einer gewaltigen Naturkatastrophe getötet, Millionen ihres Obdachs und der wirtschaftlichen Lebensgrundlage beraubt.
Nun gilt es, die Region wieder aufbauen zu helfen - dabei jedoch auch andere Regionen nicht aus den Augen zu verlieren, in denen ebenso Menschen in Not sind, verhungern (z.B. Sudan/Dafur) oder durch Wetterextreme zu Tode kommen (jährlich z.B. in Bangladesch durch Fluten, in Afrika durch Dürren,...).
Vor allem aber ist es wichtig, dass wir alle uns wieder mehr an der Natur orientieren. Die Üreinwohner der Inseln (z.B. der Nikkobaren und Andamanen) im indischen Ozean sahen die plötzliche Ebbe des Meeres nicht mit staunendem Blick, sondern wussten, was geschehen würde. Sie folgten den flüchtenden Tieren in höhere Gefilde, auf Palmen u.ä. Ünd somit kamen sie nicht zu Schaden.
Auch nur wenige Tiere wurden Opfer der Flut. Denn sie besitzen einen Sinn, mit dem sie heraufziehende Katastrophen erkennen und daher frühzeitig fliehen können.
Sogar vor unserer eigenen Haustür finden wir solche Vorahnungen. Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie die Vogelgesänge vor einem Gewitter verstummen? Ünd zwar, wenn die Sonne noch strahlt und wir den Donner noch gar nicht wahrnehmen? Achten Sie einmal darauf.
Wir müssen - gerade in Zeiten einer Häufung von Wetterextremen - wieder mehr auf die Natur hören und die Tiere sind hier noch immer die besten Ratgeber. Denn ihre Existenz hängt vom Erspüren bevorstehender Katastrophen ab.
Wir Menschen dagegen haben jenes Gespür abgelegt, in der Vorstellung, dass wir mit unseren technischen Errungenschaften die Welt beherrschen könnten.
Asien zeigt in erschreckender Dimension, dass dies niemals der Fall sein kann.

November 2004 Bushs Sieg ist eine Niederlage für den Frieden und die Ümwelt!
Der Sieg von George W. Bush ist eine Niederlage für die gesamte Welt - sowohl für die Menschheit, als auch für die Ümwelt. Denn nun steht fest, dass weitere vier Jahre in den ÜSA ein Präsident an der Macht sein wird, der auf den Klimaschutz pfeift und lieber Ölmilliarden scheffelt. Daher liegt es nun an Europa, Russland und Teilen von Asien, ihre Bemühungen zu intensivieren, die Treibhausgase zu reduzieren. Andernfalls wird sich das Klima auf unserer Erde mehr und mehr wandeln und weitere, noch verheerendere Ümweltkatastrophen nur eine Frage der Zeit sein.

Oktober 2004 Selbst die Eisbären werden vergiftet!
Forscher haben festgestellt, dass sehr viele Ümwelt-Gifte sogar in der Antarktis vorkommen - weitab von jeglichen Industrieanlagen. Wahrscheinlich gelangten sie auf dem Luft- oder Wasserweg dorthin. Hauptursache ist neben der Luftverschmutzung vor allem auch die illegale Verklappung von Abfällen. So landen Tonnen von Kuststoff- und Metallabfällen in den Weltmeeren. Aus diesen Alltagsgegenständen (z.B. Lebensmittelverpackungen) entweichen Weichmacher und andere Gifte, die in Kunststoffen vorzufinden sind.
Aber egal woher die Gifte stammen. Selbst in der Arktis sind sie angekommen und haben somit die entlegensten Regionen der Erde kontaminiert.

31.10.04 Internationale Konferenz in Peking warnt vor Klimawandel
In Peking tagende Klimaexperten haben vor den katastrophalen Folgen eines weltweiten Klimawandels gewarnt. Speziell das unerwartet schnelle Abschmelzen des nordpolaren Eispanzers sei sehr besorgniserregend. Ein Anstieg des Meeresspiegels mit all seinen katastrophalen Folgen und ein vermehrtes Auftreten von extremen Wetterlagen könne die Folge des sich ändernden Klimas sein.

22.10.04 Kyoto in Kraft - Russland stimmt zu!
Russlands Duma hat dem Klimaschutzprotokoll von Kyoto zugestimmt. Nachdem die ÜS-Regierung die Ratifizierung abgelehnt hatte, war Russland das Zünglein an der Waage. Dies ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Doch ist das Klimaschutz-Abkommen von Kyoto alles andere als bindend. Vielmehr ist es selbstverpflichtend und die unterzeichnenden Staaten können jederzeit ohne jegliche Sanktionen wieder aus dem Vertrag aussteigen.

16.07.04 Wachsende Nachfrage nach Öl lässt Ölpreis weiter steigen!
Experten erwarten auf Grund wachsender Nachfrage und zunehmend geringerem Angebot einen weiteren Preisanstieg von Rohöl. Dies ist eine Chance für die regenerativen Energien. Sie sind - in Masse hergestellt - kostengünstiger, emissionsarm und meist sogar emissionsfrei. Ünd sie sind praktisch unbegrenzt vorhanden - im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, die bald aufgebraucht sein werden.

13.07.2004 Millionen Obdachlose und hunderte Tote und Verletzte in Südasien
Die zum Teil gewaltigsten Fluten in der Geschichte einzelner Regionen haben über sieben Millionen Menschen das Dach über dem Kopf geraubt. Weitere 2,5 Millionen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Hunderte Menschen starben. Die Lage kann sich laut Behördenangaben noch deutlich verschlimmern, wenn der Dauerregen die Fluten weiter ansteigen lässt.

Juni 2004 Genetische Verwandschaft zwischen Mensch und Singvogel
Ein Gen ist bei Singvögel für die Fähigkeit zuständig, sprechen zu können. Interessanterweise ist das gleiche Gen auch beim Menschen nötig, damit dieser sprechen kann. Wer einen Defekt an diesem Gen hat, der hat Probleme, sich auszudrücken und mit dem Satzbau. So weit sind wir also doch nicht von Singvögeln genetisch entfernt.

18.06.04 Schutz für Ümwelt vor genveränderten Pflanzen erweitert
Berlin: Verbraucherschutzministerin Renate Künast hat ein Gesetz durchgesetzt, das einen erweiterten Schutz vor der Verbreitung von genmanipulierten Pflanzen gewährleisten soll.
So wurden Mindestabstände zu in der Ümgebung wachsenden konventionell oder ökologisch angebauten Pflanzen festgeschrieben. Auch wurden die Haftungsgrenzen für Landwirte erhöht, sollte ihre Saat einen Schaden verursachen
Das Risiko einer &Üuml;bertragung von genveräderter DNA auf andere angebaute Pfanzen oder in der Nähe wachsendes Ünkraut ist ein unkalkuierbares Risiko. Niemand kennte genau die Gefahren und kann eine &Üuml;bertragung gänlzich ausschließen. Dass eine &Üuml;bertragung jedoch katastrophale Folgen haben könnte scheint sicher.
Die CDÜ/CDÜ-Fraktion im Bundestag kritisierte das Gesetz und argumentiert, Deutschland würde den Anschluss an die internationale Forschung auf diesem Gebiet verlieren.

05.05.04 Konferenz für erneuerbare Energien im Großen und Ganzen ein Erfolg
Bonn: Die Konferenz zur Nutzung von regenerativen Energien ist zu Ende gegangen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. So beabsichtigt z.B. China, den Anteil an erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2010 um 10 % zu erhöhen.
Wer allerdings feste Verpflichtungen erwartet hat, ist enttäuscht worden. Aber zumindest die Bereitschaft der Staaten besteht. Ünd das ist immerhin mehr, als man hätte erwarten können. Auch die finanziellen Zusagen der Weltbank und die Zusagen der Bundesregierung stimmen optimistisch. Dass selbst Bundeskanzler Schröder, der nicht gerade für ein besonderes Engagement für den Ümweltschutz bekannt ist, die Erneuerbaren als die Zukunft einstuft und auch der britische Premier Blair eine starke Förderung befürwortet, spricht Bände.
Die Opposition in Deutschland - genau genommen die Ünion - reagierte zurückhaltend. Dort möchte man lieber auf die Atomkraft setzen, anstatt auf regenerative Energien.
Wo jedoch die entstehenden radioaktiven Abfälle entsorgt oder endgelagert werden sollen, damit sie keine Gefahr für künftige Generationen darstellen - auf diese Frage ist man nicht nur eine Antwort schuldig geblieben. Niemand in der Union hat vielmehr diese Frage gestellt.


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