Tanzende Sterne bei Einbruch der Dämmerung - so könnte man diese Leuchtkäferart bezeichnen.
Zuerst ist einmal die Partnersuche angesagt. Ab Ende Juni fliegen die Männchen durch die Luft und suchen die Weibchen. Beide leuchten, aber nur die Männchen fliegen zu den Weibchen - nicht umgekehrt.
So schützen Sie die Tiere: Verzichten Sie auf giftige Pflanzenschutzmittel. Sie töten nicht nur Schädlinge, sondern auch Nützlinge. Dies gilt übrigens auch für Unkrautvernichtungsmittel und Mittel gegen Pilzbefall.
Durch verschiedene Umwelteinflüsse ist das Glühwürmchen teilweise bedroht.
Die Leuchtsignale der Tiere sind übrigens nur deswegen möglich, da die Käfer eigene Leuchtorgane besitzen, die das Enzym "Luciferin" bilden. Dieser Stoff ist fluoreszierend und reichert sich tagsüber im Hinterleib an. In der Dunkelheit können die Tiere dann maximal 3 Stunden leuchten.
Nun zur Eiablage. Diese findet am Boden - vornehmlich an Graswurzeln statt.
Und noch eines ist wichtig für die Leuchtkäfer. Durch den zunehmenden "Lichtsmog", bedingt durch Straßenlampen, die ganze Nacht hindurch leuchtenden Lichter in Gärten und teils Häusern, sowie Lichtshows, o.ä.
Daher sollten alle Lichter, die unnötig eingeschaltet sind und Nacht für Nacht leuchten, nicht nur wegen des Stromverbrauchs und der dadurch entstehenden finanziellen und vor allem Umweltbelastungen ausgeschaltet werden, sondern eben, damit das Glüwurmmännchen die Lichtsignale seiner Geliebten auch noch erkennt.