Ölkatastrophen

In regelmäßigen Abständen dringen Schlagzeilen von ölverschmierten Vögeln, auslaufenden Ölpipelines und brennenden Ölquellen durch die Medien in unser Gehör.

Öl wird leichtfertig herumgeschippert, durch Leitungen in entlegensten Gegenden gepumpt und die Wartung der Transportmittel oftmals vernachlässigt, um Geld zu sparen - wie so oft.

Folge dieser Nachlässigkeit: schlimmste Katastrophen mit zehntausenden toten Tieren, vernichteten Ökosystemen und verseuchten Landstrichen.

Dabei ist Öl hartnäckig. Man kann es nun einmal nicht einfach zusammenfegen und damit ist die Sache erledigt. Öl verklebt nicht nur Gefieder und innere Organe von Tieren. Es erstickt und vergiftet nicht nur Pflanzen.
Vor allem hält es sich sehr lange im Meer und damit auch an Stränden. Das Entfernen von dem zähen Stoff ist enorm schwer und enorm aufwändig. Schließlich klebt es an den unzugänglichsten Stellen, unter Steinen, im Sand oder Kies.

Vor allem aber ist es hochgiftig für die Umwelt. Ein Tropfen Öl verunreinigt einen ganzen Liter Wasser. Bedenkt man nun, dass Tanker Tonnen geladen haben, ist klar, welche Schäden bei Unglücken entstehen.


Einwandige Schiffsrümpfe und mangelnde Wartung sind Hauptursache für Tankerunfälle jeglicher Art. Daher ist es existenziell wichtig, die Schiffe doppelwandig zu bauen und somit eine hohe Stabilität zu erreichen.
Weiterhin wäre ein "Schiffs-TüV" anzuraten. Denn was auf den Weltmeeren so alles noch unter der Kategorie "Hochseeschiff" umherschippert, ist einfach unglaublich.

Was tun, fragt man sich.
Die Antwort ist klar! Wir als Konsumenten können Druck auf die Mineralölkonzerne ausüben. Wie wirkungsvoll dies sein kann, zeigte die Welle der Proteste rund um die Ölförderplattform "Brent Spar", die Shell im Jahre 1995 illegal entsorgen - sprich im Meer versenken - wollte.
Daher ist eine Mail an die jeweiligen Mineralölkonzerne alles andere als sinnlos. Vielmehr besteht die enorme Chance, Katastrophen wie jüngst vor der kanadischen Küste ein für alle Mal zu verhindern!


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