Was tun? > Papier sparen | - doppelseitig beschreiben, - keine Regalfüller-Illustrierten, Aufkleber - "KEINE WERBUNG" am Briefkasten!) - Nutzung von E-Mail, Telefon > Das richtige Papier | - Recycling-Papier nutzen - Gütesiegel beachten > Die Kunst des Stoffes... | - Mehrwegverpackungen den einwegigen vorziehen! - Kunststoffe meiden! - Joghurt und Milch gibt es auch im Glas! - Verpackung wo auch immer möglich an Händler zurückgeben (Signalwirkung) > Ent-Sorgen | - Müll gehört in die Tonne - nicht in die Natur! - Illegale Müllhalden melden!!! > Sondermüll | - Sondermüll gehört zum Sondermüll - Batterien, Farben, Öle, Elektrogeräte - all das ist Sondermüll! Info bei Ihrem zuständigen Entsorgungsbetrieb! > Bio-Logisch! | - Ungekochte Küchenabfälle und ungespritzte Obstschalen auf den Kompost! - Kaffeesatz und eierschalen als Dünger - Auch Gartenabfall ist z.T. Grundstoff für Kompost! |
Papier stammt beispielsweise - wie viele Verbraucher nicht wissen - oftmals aus ökologisch wertvollen Regionen, obwohl dies die Aufschrift eigentlich nicht vermuten läßt. Denn "Kein Zellstoff aus den Tropen" bedeutet heutzutage noch lange nicht, dass keine Ökosysteme dafür zerstört wurden. Denn zwar blieben jene Bäume in den Tropen verschont, jedoch wurden die Redwoods gefällt - uralte Riesen in Kanada.
Papier, auf dem gar keine Herkunftsmerkmale vermerkt sind, stammt zumeist aus den Tropen. Das heißt, tropische Urwaldriesen müssen abgeholzt werden, damit wir auf weißem Papier schreiben können.
Was tun? Zunächst besteht die Möglichkeit, einfach Papier zu sparen, indem man
bei Notizen Vorder- und Rückseite eines Blattes benutzt. Das spart nicht nur Müll, sondern auch Geld.
Eine weitere Möglichkeit, Papier zu sparen ist z.B. die Nutzung der modernen Kommunikationssysteme. E-Mail statt Brief, Anruf statt Postkarte.
Auch das Anbringen von Schildern mit der Aufschrift "Bitte keine Werbung" am Briefkasten erspart eine Menge Müll.
Wenn man Papier kauft, sollte man unbedingt Recycling-Papier nutzen. Denn schließlich können die Fasern des Papiers bis zu sechs Mal auf diese Art wiederverwertet werden. So kann vielen Bäumen das Leben retten und damit einen Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.
Sicher, Recycling-Papier ist etwas teurer. Doch geht man etwas sparsamer damit um, beschreibt es beiderseits oder nutzt die so genannten neuen Medien, um zu kommunizieren, so wird der Rohstoff Papier dem gerecht, was er letztlich noch immer ist. Ein wertvolles Gut, da ursprünglich bei seiner Herstellung unweigerlich ein Baum gefällt wurde.
Doch Papier ist bekanntlich nicht das einzige, was in der Mülltonne landet.
Kunststoffe zum Beispiel, sowie die Weißblechdosen landen täglich im "Gelben Sack" oder der "Gelben Tonne".
Nun wären wir auch schon bei der nächsten Möglichkeit, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. - Sicher, ich gehe davon aus, dass Sie nicht zu den Umweltverschmutzern gehören, die ihren Müll auf diesem Wege entsorgen.
Mehr Abfall bei der Produktion und Entsorgung - das bedeutet das Austreten von Giften, die sich in der Natur anreichern - also auch das hat einen negativen Einfluss auf die Artenvielfalt.
Ähnlich verhält es sich mit Kunststoffen. Zwar wird hier nicht so viel Energie benötigt, aber der entstehende Abfall und die teils entstehenden Gifte wirken sich negativ auf die Umwelt auf.
VORSICHT bei Sondermüll!!!
Zwar wirkt sich der so genannte Bio-Abfall nicht direkt auf die Artenvielfalt aus, jedoch besteht die Möglichkeit den Abfall teils selbst zu kompostieren, und somit weniger Müll zu produzieren, gleichzeitig auch noch Geld zu sparen.
Oftmals jedoch landen Getränkedosen in der freien Natur und kleine Abfallhalden entstehen. Ein schöner Anblick für alle, die sowieso mit geschlossenen Augen durch die Welt gehen und keinen Blick mehr für die Natur haben.
Allen anderen Menschen ist eine solche Entsorgung jedes Mal wieder ein Kopfschütteln wert. Daher befürworte ich an dieser Stelle das Dosenpfand ausdrücklich. Denn was noch wertvoll ist, wirft man letztlich nicht einfach in die Landschaft.
Aber selbst wenn Sie die Dosen ordnungsgemäß entsorgen, dann wird die Umwelt trotzdem enorm belastet.
Denn für die Herstellung und Entsorgung von Weißblech benötigt man bis zu 11 mal mehr Energie als bei der einer Glasflasche. Außerdem entsteht deutlich mehr Abfall bei der Entsorgung als bei dem Konkurenten - bestehend aus Quarzsande und Pottasche - also Glas.
Der Bezug zum Artensterben ist auch hier herzustellen. Denn mehr Energieeinsatz bedeutet mehr Abgase, somit mehr CO2-Produktion und damit ein "Beitrag" zur Klimaerwärmung.
Hierzu zählen Kühlschränke ebenso wie Farben, Lacke, Öle, Chemikalien, Batterien und Medikamente (!!!)
Auch Elektrogeräte gehören nicht in den Restmüll, sondern zu Sammelstellen!
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung über eventuelle Zuschüsse, die ebenso zur Eigenkompostierung gewährt werden!
Im Übrigen ist nicht zu vergessen, dass der Einsatz von selbst hergestelltem Kompost im Garten sehr nutzbringend ist und zudem den Kauf von mit Torf durchsetzten Gartenerden überflüssig macht. Torf sollte sowieso nicht verwendet werden. Warum? - Lesen Sie hier