Initiative Bodenheim

Hier sehen Sie die ersten Schritte zu mehr Natur...

Aktivitäten

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

sicherlich gibt es in Bodenheim viele grüne Fleckchen. Sicher werden bestimmte Bereiche der Gemeinde relativ naturnah gepflegt. - Sei es der Traumgarten oder aber das Ried im Unterfeld. Auch am Rhein befinden sich einige Auen. Es gibt den Fischweiher Richtung Lörzweiler Wäldchen und... - ja, was gibt es noch in dieser über 8.000 Einwohner zählenden Gemeinde?
Wo gibt es eine Blumenwiese? Wo genau hängen Nistkästen für Singvögel? Wo befinden sich noch alte und hohe Baumbestände, die für die Existenz von Fledermäusen, verschiedenen Eulenarten und Spechten - aber auch Nagetieren - unerlässlich sind? Wo gibt es blühende Sträucher und Lebensräume für Schmetterlinge, Bienen und andere Wildinsekten? Wo und wann haben Sie zuletzt im Feld Frösche quaken gehört, einen passenden Tümpel gesehen? Wo finden sich in den Weinbergen Sträucher und Hecken, die Vögeln, Hasen und anderen Wildtieren als Unterschlupf oder Kinderstube dienen? Ich habe festgestellt, dass selbst diese Flecken der Säge weichen müssen und ausgedünnt werden.
Sicher gibt es zwar noch all diese Nischen, doch werden sie nicht tatsächlich immer weniger? Schauen Sie sich einmal um.
Es wird sich auch zeigen, welche Wirkung die Umgehungsstraße haben wird - vor allem auf nahe Eidechsenpopulationen. Baugebiete werden ausgewiesen, Felder weichen Straßen und Häusern.

Zugleich findet man massenweise Müll in Gräben und auf Feldern. Menschen, die offensichtlich keinen Sinn für Ordnung und die Schönheit der Natur haben und die scheinbar noch nie zuvor von Wertstoffhöfen oder Mülltonnen gehört haben, werfen ihren Dreck einfach in die Landschaft. Die Folgen für die Natur sind dramatisch. Für uns Passanten ist der Anblick einfach nur ärgerlich, für Touristen ist dies abstoßend. Wer will schon die schönste Zeit des Jahres damit verbringen, sich am Anblick von Dosen, Flaschen, Tüten und Papierstapeln zu "erfreuen", anstatt die Schönheit eines Urlaubsortes genießen zu können?

Doch vom Klagen wird auch nichts besser. Aus diesem Grunde möchte ich gerne eine Initiative ins Leben rufen, die der Natur in Bodenheim endlich eine Stimme gibt, die neues Grün schafft, das Dorf aufblühen lässt und somit naturnah gestaltet.
Finden Sie nicht auch, dass das Zwitschern von Vögeln, das Surren und Summen von Bienen, das Flattern von bunten Schmetterlingen, das Rufen von Eulen und der Duft herrlicher Blütenpracht, das Rauschen von Blättern im Wind und das Quaken von Fröschen, einfach dazu gehört?

Wenn Sie so denken und fühlen, ein wenig Zeit, Engagement und Lust haben und aktiv werden wollen, freue ich mich über Ihre Unterstützung.

Leider ist eine Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung Bodenheim wider Erwarten nicht zustande gekommen. Doch dies ist nicht das Ende des Projekts, sondern der Anfang von noch mehr Hartnäckigkeit. Zwischenzeitlich ist eine Kooperation mit der Katholischen Kirche zustande gekommen und es können einige Projekte auf dem Gelände der restaurierten Marienkapelle umgesetzt werden.

Es sind keine gewaltigen Vorhaben oder Projekte, die anstehen, doch alleine kann nicht so viel bewegt werden. Lassen Sie uns daher gemeinsam das Dorf ein Stück weit gestalten. - Für unser eigenes Wohlbefinden, um uns an dem Geschaffenen zu erfreuen, der Natur zu helfen und unseren Nachfahren eine lebens- und liebenswerte Gemeinde zu gestalten!
Dass mit kleinen Mitteln Großes geschaffen werden kann, zeigen einige meiner bereits umgesetzten Projekte. Kräuterspirale und Trockenmauern sorgen in meinem Garten für einen Lebensraum für Insekten und Eidechsen, blühende Kräuter sorgen nicht nur für einen Gaumenschmaus in der Küche, sondern auch für die Ernährung von Wildbienen und Faltern. Ein Teich bietet Molchen, Libellen, Wasserinsekten und Fröschen einen Lebensraum. Wildhecken sorgen für Nistmöglichkeiten von Vögeln und dienen als Futterquelle. Eine Insektennistwand bietet Wildbienen einen Platz, ihre Eier abzulegen. Diese danken es und besuchen die nahen Obstbäume zur Bestäubung. Zwei Fledermaus-Spaltkästen sowie ein Nistkasten für eine Schleiereule warten noch auf ihre ersten Untermieter, ebenso eine Nisthilfe für den Haussperling. Kohl-, Blaumeise und Star brüten bereits seit Jahren in den angebrachten Nistkästen.
Es gibt einiges zu tun. - Und dies ist möglich, ohne gewaltigen Zeit- und Geldaufwand. Die Natur wird es uns danken. - Und wir können uns zudem am Anblick erfreuen.

Machen Sie mit! - Getreu dem Motto: Taten statt warten!

Mail an buckelwal (ät) yahoo.de

Zur Finanzierung wurde bereits ein Künstlerprojekt ins Leben gerufen, das allerdings noch in den "Kinderschuhen" steckt. Mehr Informationen hierzu finden Sie auch unter gruenschreiber.aktion-artenschutz.de