Die Politik muss die Gesetze ändern? Die Staatschefs in Kyoto Selbstverpflichtungserklärungen verfassen und beschließen? Die Unternehmen müssen ihre Firmenpolitik verändern und dadurch den Umweltschutz vorantreiben?
Sicher ist dies unabdingbar für nachhaltigen Umweltschutz. Doch - um es an einem Beispiel festzumachen - was nutzen die besten Gesetze zum Recycling, wenn am Ende wir Verbraucher den Plastikmüll weiter in die Restmülltonne werfen, die Batterien dort ebenso entsorgen? Was bringen die schäfsten Absichtserkärungen in Kyoto, wenn die Bürger mit dem Auto zum nächsten Zigarettenautomaten um die Ecke fahren, um einen Fußweg zu sparen? Was nutzen Artenschutzabkommen, wenn mancher Gärtner es in seinem Garten nicht erträgt, wenn auch nur eine Brennnessel wächst und sie kurzerhand beseitigt - mit einem Unkrautvernichtungsmittel, welches zusätzlich das Bodenleben abtötet und Frösche unfruchtbar macht?
Doch all dies ist kein Grund, nicht selbst den Umweltschutz in die Hand zu nehmen. Wenn ein Einzelner aktiv wird, ändert er schon eine Menge. Und er kann durch sein Handeln vielleicht andere überzeugen, es ihm gleich zu tun. Zugleich gibt es nicht wenige, die im Umweltschutz bereits aktiv sind.
Doch was kann man tun, fragen Sie sich? Sie wollen keine Fachbücher wälzen, haben nicht das Geld für eine Solaranlage auf dem Dach oder ein Elektroauto?
Es folgt nun eine Liste, die von mir sukkzesive erweitert wird. Wenn Sie selbst Vorschläge haben, so freue ich mich über Ihre Nachricht.
Kaufen Sie Bio-Lebensmittel.
- Fleisch
- Obst und Gemüse
Kaufen Sie Produkte vom Bio-Landwirt um die Ecke!
Selbst anbauen heißt Frische genießen.
Herkunft beachten
Essen Sie weniger Fleisch.
Essen Sie weniger Fisch - und solchen aus kontrolliertem Fischfang!
Für Shrimps und Muscheln gilt übrigens Ähnliches. Denn die Tiere werden - meist in großen Farmen - gezüchtet. Um diese zu errichten, zerstört man in Flussmündungsgebieten nicht nur Mangrovenwälder und schadet dadurch auch den Korallenriffen. Man vergiftet zusätzlich die Unterwasserwelt. - Durch Futtermittel, Medikamente (Antibiotika, Hormone)
Der Kummer des Hummer
Haushalt
Strom und Gas sparen
Stecker raus - kein Standby
Ausschalten, wenn ungenutzt
Energiebewusstsein stärken
Auch in der Küche lässt sich Energie durch geändertes Verhalten einsparen. Beispiele hierfür:
- Der Backofen muss in den seltensten Fällen vorgeheizt werden. Er verbraucht 20% mehr Energie in dieser Vorheizphase. Wenn man bewusst kocht und ab und zu ein Auge auf die Speise wirft, wird die Pizza oder der Kuchen genauso gut - auch ohne den unnötigen Vorheizvorgang.
Auch beim Waschen lässt sich massenhaft Energie sparen - allein durch ein geändertes Nutzerverhalten.
- Schalten Sie Ihre Waschmaschine erst ein, wenn sie voll genug ist.
Strom und Gas sparen
Gerade - aber nicht nur - zur Weihnachtszeit
Augen auf beim Gerätekauf
Wobei man auf Klimageräte möglichst verzichten sollte. Sie sind oftmals wahre Energieschleudern.
- Kaufen Sie - anstatt Röhrenmonitore - besser TFT-Bildschirme und hier möglichst auch solche, die energiesparsam arbeiten.
Öl, Gas und Benzin sparen
Heiß, heißer, Klimawandel
Baden - ohne, dass die Natur baden geht...
Alternative Energien - Strom
Stromanbieter wechseln...
Wechseln Sie den Stromanbieter. Lassen Sie sich hierbei jedoch nicht von Lockangeboten großer Anbieter blenden.
Diese Betreiber - allen voran Greenpeace-Energy - kaufen nicht nur den von Ihnen verbrauchten Strom. Vor allem bauen sie das Angebot erneuerbarer Energien aus. Anders ist dies bei solchen Anbietern, die weitgehend aus Kohle- und Atomkraft Strom ins Netz einspeisen und versuchen, durch Lockangebote ihr Image aufzubessern. Man nennt diese Marketingstrategie von etablierten Marktgiganten auch "Greenwashing".
Werden Sie selbst Stromproduzent!
Kaufen Sie sich Elektrogeräte, welche mit Solarstrom funktionieren. Inzwischen bieten sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten hierzu. Beispiele hierfür sind:
Für alle, die höher hinaus wollen und ein eigenes Haus besitzen:
Alternative Energien - Heizung und Warmwasser
Wenn Sie eine alte Heizungsanlage besitzen - Öl oder Gas - und in Kürze eine neue kaufen müssen, entscheiden Sie sich am Besten für Alternativen. - Nicht nur, wenn man sich die steigenden Ölpreise sowie die Unzuverlässigkeit der Gaslieferanten anschaut, ist dieser Schritt ratsam. Auch und vor allem aus Gründen des Klimaschutzes sind die Alternativen vorzuziehen.
Möglichkeiten hierzu sind:
- Die Nutzung der Erdwärme
- Die Nutzung von Holzpellets als Brennstoff
-Nutzung der Solarthermie
...Nutzung als Beteiligter an regionalen Projekten...
-Biogaskraftwerke
Müll vermeiden
Der beste Müll ist der, der vermieden wird!
Lassen Sie uns nun einmal schauen, welche Arten von Müll es gibt und welche - zum Teil verblüffend einfachen - Möglichkeiten Sie persönlich nutzen können, um der Müllflut ein Ende zu bereiten und zum Teil sogar, um selbst Geld zu sparen.
Verpackungsmüll
SCHLUSS DAMIT!
Das können Sie ändern:
Verbrauchsgüter
Biomüll
Auch hier können Sie als Verbraucher einiges bewegen und verändern.
Im Großen:
Im Kleinen:
Für alle, die nicht auf dem Land leben, die Essensreste nicht zur Fütterung der Tiere weitergeben können - und nicht nur für jene -, ergibt sich eine weitere Möglichkeit, Umwelt und vor allem auch den eigenen Geldbeutel zu schonen. Das Zauberwort heißt hier:
Die Anschaffung eines Komposters hat drei entscheidende Vorteile - nicht nur für die Natur, sondern auch für Ihren Geldbeutel:
Zur Anlage eines Kompostes sei folgendes kurz zusammengefasst:
Papier
Ja - Papier ist geduldig, die Regen- und Urwälder kaum. Denn sie werden von allen Seiten abgeholzt, was nicht nur fatal ist für den jeweiligen Wald, seine Artenvielfalt und die Menschen vor Ort. Vor allem ist es auch katastrophal für uns alle. - Das Weltklima ist abhänig von den Wäldern, sie fungieren als Kohlenstoffspeicher. Holzt man sie ab, fallen sie nicht nur als Kohlenstoffspeicher aus. Der freigelegte Bodenbewuchs und vor allem die Bodenfauna stirbt vielmehr ab und stößt hierbei gewaltige Mengen CO2 und Methan - beides überaus wirksame Treibhausgase - in die Atmosphäre.
Also - was können Sie ganz persönlich tun? - Nun, sehr viel!
- Machen Sie sich zunächst einmal bewusst, dass jedes Stück Papier ein wertvoller Rohstoff ist - und das Stück eines gestorbenen Baumes und - damit auch Lebensraums. Sie gehen durch dieses Bewusstsein bewusster um.
...im Büro und beim Versand...
...im Haushalt...
Kunststoff - ein Kunst-Stoff?
Der Rest Müll
Gebrauchsgüter
Sauber bleiben - Gift vermeiden
Dies sind Extrem-Beispiele, doch ich fürchte, dass in vielen Haushalten der Umweltgedanke bei weitem noch nicht angekommen ist.
Gleiches gilt natürlich auch für die Staatschefs und Unternehmen. Sie reden von Umweltschutz und ihnen gelingt dennoch nicht der Große Wurf. - Gewollt oder ungewollt geben sie dem Druck von Wirtschaft und Lobbyisten nach.
Kein Problem! Denn Umweltschutz fängt im Kleinen an.
Essen und Trinken 
Denn Bio ist besser für Tier, Natur, Mensch und Klima!
Zur Erkennung, welches Produkt wirklich "öko" ist, dient das Zeichen rechts.
Dieses garantiert gemäß EU-Öko-Verordnung, dass "Öko" drin ist, wo auch "Öko" drauf steht und dass grundsätzliche Standards bei der "Erzeugung" eingehalten wurden.
Die Öko-Anbau-Verbände wie Bioland e.V. (www.bioland.de) und Demeter (www.demeter.de), sowie Naturland (www.naturland.de) haben noch verschärftere Richtlinien. Gerade, was die Haltung von Nutztieren angeht, ist der Kauf von Produkten aus den genannten Anbauverbänden in jedem Fall jenen vorzuziehen, die "nur" das EU-Öko-Siegel tragen.
Sie können die unterschiedlichsten Bio-Produkte erwerben:
- Getreide und Backwaren (Brot, Brötchen,...)
- Kräuter, Essig und Öle
- Tee, Kakao und Kaffee (hier auch fair gehandelte Produkte)
- Getränke im Allgemeinen (Limonade, Bionade, Bier, Wein, Milch)
- Milchprodukte (Käse, Joghurt, Butter, Magarine, Brotaufstriche)
- Honig und Marmeladen / Konfitüren
- Süßwaren, Schokolade, Knabberwaren
- Vegetarische Fleischersatzprodukte (Tofu und andere)
...und vieles mehr...
Zudem existieren bereits Bio-Restaurants und Eiscafes, die Bio-Eis anbieten.
Das fördert die regionale Wirtschaft und vermindert die Belastungen für die Umwelt und das Klima - bedingt durch nur kurze Transportwege.
Eine Auflistung von Bioland-Höfen, Bäckereien, Liefer-Services und weiteres finden Sie hier.
Haben sie einen kleinen Garten? Steht Ihnen eine Terrasse oder ein Balkon zur Verfügung? Haben Sie noch Platz auf der Fensterbank?
Dann sei Ihnen der eigene Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern empfohlen.
Es ist sehr einfach, umweltfreundlich und lecker, selbst Obst und Gemüse anzubauen. Es gibt ein breites Sortiment im Handel und hierbei empfehle ich besonders die Verwendung von Bio-Saatgut. Dieses kostet zwar etwas mehr. - Man bekommt jedoch auch mehr für den Preis:
Gentechnikfreies, nicht hybrides, vermehrungsfähiges Saatgut von einheimischen und außergewöhnlichen Sorten.
Leckere Beispiele hierfür sind die Tomatensorte "Shimmeig Creg", die Wegwarte (Haferwurz, Wurzeln essbar wie Schwarzwurzeln), Paprika "Chocolate" (braune, sehr leckere Paprikaschoten), Schwarzbeeren zur Herstellung von Marmelade, Ananaskirschen (ähnlich wie die Andenbeere mit einer Geschmacksmischung zwischen Kiwi und Ananas) sowie die Andenbeeren selbst.
An Obstsorten kann ich Ihnen besonders die Felsenbirne empfehlen.
Sie hat ein sehr süßes Aroma und reift am anspruchsarmen Strauch.
Mehr zum Biosaatgut finden Sie unter www.biogartenversand.de und unter www.dreschflegel-saatgut.de
Auch im Nutzgarten selbst können Sie einiges tun, um gesunde Lebensmittel zu gewinnen und zugleich der Natur zu helfen.
Mehr dazu finden Sie unter der nachfolgenden Rubrik "Garten".
Wenn Sie Obst und Gemüse aus dem Supermarkt kaufen, achten Sie unbedingt auf deren Herkunft und die Saison. Fragen Sie sich, ob Sie schon im Januar Spargel oder Erdbeeren brauchen, die aus Treibhäsern stammen und sowieso nicht besodners gut schmecken. Denn in jedem Fall verusacht z.B. ein Transport einer Schale israelischer Erdbeeren oder einer Tüte chilenischer Äpfel eine Menge Treibhausgas. Vielleicht hat der Landwirt Ihres Vertrauens auch noch Äpfel vorrätig? Sie werden gekühlt und sind dadurch lange haltbar. Man sagt jedoch auch, dass man - um beim Beispiel des Apfels zu bleiben - bis Ende März besser auf einheimische (also in großen Kühlhäusern gekühltes Obst) zurückgreifen sollte. Ab April sieht seine Billanz schlechter aus und man kauft sich besser den "frischen" Apfel aus dem (möglichst nahen) Ausland - oder aber, was vorzuziehen ist, man greift auf das reichhaltige Angebot an einheimischen Gemüsen zurück, welches dann bereits wieder auf unseren Feldern erntereif vorhanden ist.
Konventionelles Obst aus dem Ausland ist nicht nur vor dem Aspekt der Abgase kritisch zu sehen. Oft stammen die Früchte auch aus Monokulturen, welche leicht von Schädlingen befallen und dadurch mit starken Pestiziden, Insektiziden und Fungiziden behandelt werden. - Und diese sind nicht selten in Europa gar nicht zugelassen, da extrem gesundheits- oder umweltgefährdend. Hinzu kommt auch noch, dass nicht selten Urwald- oder Regenwaldflächen abgeholzt werden, um Obst für den europäischen Markt anzubauen. Man trägt durch den Kauf von derartigem Obst nicht nur der Abholzung eines Waldes bei, man unterstützt auch indirekt das Aussterben der Arten, deren Lebensraum schwindet, finanziert indirekt das Vergiften von Flüssen, Böden, Seen und dem Meer. Und sogar der Bevölkerung erweist man oftmals einen "Bärendienst". Denn nicht selten verdienen die Menschen zwar Geld auf den Plantagen. - Sie werden jedoch zu Hungerlöhnen ausgebeutet, erkranken durch das eingesetzte Gift. Und die nahe gelegenen Siedlungen beziehen ihr Wasser aus Brunnen. Und raten Sie mal, wo Pflanzenschutzmittel und Dünger hin gelangen, wenn sie im Boden versickern...
Manchmal kann man auch nicht auf Produkte aus anderen, fernen Ländern verzichten und auf regionalen Anbau zurückgreifen.
Kiwis werden bereits in einzelnen (warmen) Regionen in Deutschland angebaut. Doch Zitrusfrüchte findet man ausschließlich als nächstes im Mittelmeerraum, Bananen auf dem afrikanischen oder aber dem südamerikanischen Kontinent.
Beim Kauf sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass es sich mindestens um ökologischen Anbau handelt. - Bei Bananen oder anderen derart exotischen Früchten sollte man zusätzlich fair gehandelte Produkte wählen. Man erkennt dies am Zeichen rechts.
Denn übermäßiger Fleischkonsum ist nicht nur Grund für die tierquälerische Massentierhaltung und all ihre Folgen:
Erhöhter Methangasausstoß durch große Mengen Gülle und dadurch verbunden ein Grund für den Klimanwandel, Überdüngung der Böden durch Ausbringen der Gülle, Verseuchung der Gewässer durch Eintrag der Gülle und damit auch dem Eintrag von Wachstumshormonen oder Medikamenten aus der Massentierhaltung, Ausbruch von Tierseuchen aufgrund schlechter Haltungsbedingungen, falscher Fütterung - Beispiel Tiermehl an Rinder = BSE -,
Gammelfleisch durch den Drang jeden Tag Fleisch essen zu müssen und dadurch Billig-Preise zu fördern, das Aussterben von alten und krankheitsresistenten Nutztierrassen.
Vor allem ist vielen Menschen nicht bekannt, dass der vermehrte Fleischkonsum
in der nördlichen Hemisphäre vor allem auch Hunger und das Abholzen von Regenwäldern zum Anbau von Futterpflanzen in den armen Ländern bedeutet. In Brasilien hungert die Bevölkerung zum Teil, während Unmengen an (Gen)-Soja und andere Tierfutterpflanzen angebaut werden - zur Verfütterung an Rinder, Schweine und Hühner in Mitteleuropa!
Hinzu kommt, dass zu hoher Fleischkonsum insgesamt auch der Gesundheit nicht zuträglich ist. Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck,...) sind ebenso Folge, wie auch Krebserkrankungen sowie Rheuma und Gicht.
Das Meer ist leer! - Dieses kleine Wortspiel ist etwas übertrieben, doch in einigen Gebieten fehlt nicht mehr viel, damit die Aussage zutrifft. Der Mensch fischt die Meere leer! Das ist traurige Tatsache! Er fischt nicht nur die Tiere, die er gerne verspeisen möchte. In den gewaltigen Netzten landen auch Tiere als "Beifang", die am Ende entsorgt werden. Delfine und Schweinswale sind die "prominentesten" Opfer der Schlepp- und Treibnetze. Sie verfangen sich in den Nylon-Gebilden und ertrinken im Wasser, da es sich um Lungenatmer handelt, die nach einer gewissen Zeit auftauchen müssen. Doch auch andere ungenutzte Tiere sterben täglich in den Netzen, werden nicht genutzt. Fische und andere Meereslebewesen werden heutzutage nicht nur zur Speisefischbereitung gefangen. Man verarbeitet sie vielmehr zu "Fischmehl", das Kühe (als Vegetarier!), Schweine und Hühner zu fressen bekommen. Ein Teil der Tiere landet zudem in Haustierfutter, in Fischfutter - sowohl für den Gartenteich als auch für so genannte "Fischfarmen".
Jene Farmen findet man u.a. in den norwegischen Fjorden oder auch in vielen, weiteren Gebieten der Welt. Netze grenzen Unmengen an Lachs und anderen Fisch innerhalb einer kleinen Wasserfläche ein. Die Tiere werden krank aufgrund der großen Masse auf sehr kleinem Raum. Man behandelt sie mit Antibiotika - zum Teil vorbeugend. Alles, was die Fische aufnehmen, nehmen wir Endverbraucher auch zu uns. - Alles, was von den Fischen nicht aufgenommen wird, landet im Meer. Man behandelt die Fische zusätzlich mit Hormonen, um ihr Wachstum zu beschleunigen. Und neuerdings nutzt man auch die Gentechnik, um die Tiere zu optimieren - in Größe, Fettgehalt und Dicke. Brechen die Fische aus den "Unterwasserzellen" aus, vermischen sie sich mit anderen Populationen, verdrängen die natürlichen Vorkommen jener Art.
Das können Sie tun:
Kaufen Sie Fischprodukte ausschließlich mit diesem Siegel(rechts). Es garantiert bestandserhaltende Fischrei. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von Produkten, die aus ökologischer Tierhaltung stammen.
Hierzu können Sie auf Produkte des Anbauverbandes Naturland zurückgreifen. Oder schauen Sie doch einmal bei der Biofischmanufaktur vorbei.
Zum gezielten Schutz der Delfine können Sie prinzipiell alle Thunfischkonserven kaufen, die folgendes Zeichen tragen.
Hier finden Sie eine Übersicht der Gesellschaft zur Rettung der Delfine e.V., welche Thunfisch-Vermarkter ihren Fisch "delfinfreundlich" fangen.
Doch beachten Sie bei allem eines: Auch die Bestände des Thunfisches gehen zurück, was z.T. zu Quallenplagen führt. (Thunfische jagen Quallen...)
Essen Sie Fisch und andere Meereswesen in dem Bewusstsein, dass auch dieser Lebensraum ausgebeutet und zerstört wird und dass tatsächlich früher oder später - eher früher - Fischarten ein für alle Mal aussterben!
Reduzieren Sie den Fischkonsum auf nicht gefährdete Tiere, die zudem nicht aus der Massentierhaltung stammen.
Zu den nicht gefährdeten gehören:
- Alaska Seelachs aus dem Pazifik
- Hering aus dem Nordostatlantik bzw. der Ostsee
- Seelachs aus dem Nordatalantik
- Forellen aus Zuchtteichen
- Heilbutt aus dem Pazifik
- Sprotte aus dem Nordostatlantik bzw. der Ostsee
Daher gilt es auch hier, auf Bio-Produkte zurück zu greifen.
Essen Sie keinen Hummer, vermeiden Sie Garnelen und Muscheln. Denn wussten Sie, dass man die Tiere bei lebendigem Leibe ins heiße Wasser wirft. Man spricht davon, dass beispielsweise ein Hummer keinen Schmerz fühle. Doch gefragt hat ihn freilich noch keiner...
Sicher schreit er nicht, doch was in ihm vorgeht, kann man prinzipiell nicht sagen.
Wenn Sie versehentlich einen Regenwurm mit dem Spaten beim Umgraben verletzen oder gar durchtrennen, werden Sie sehr schnell erkennen, dass dieser Schmerz empfindet. - Auch wenn er weder über ein großes Gehirn mit vielen Windungen noch - laut Wissenschaft - über Gefühle oder ein Bewusstsein verfügt. Von daher zählen nach meiner Meinung jene Argumente nicht im Geringsten, wenn es darum geht, die Tierquälerei zum Wohle unseres Gaumens zu rechtfertigen.
Auch Garnelen sind sehr interessante und soziale Tiere. Sie in heißes Wasser zu werfen, kommt aus meiner Sicht einer zum Himmel schreienden Ungerechtigkeit gleich.
...durch geändertes Verbraucherverhalten
Verbrauch bewusst machen
Zuerst sollten Sie genau prüfen, welche Verbraucher in Ihrem Haus täglich Energie verbrauchen. Machen Sie sich bewusst, wo genau Strom verbraucht wird. - Zunächst einmal ohne jegliche Wertung.
Ist Ihnen klar, wo genau Ihr Strom verbraucht wird, blicken Sie einmal genauer hin und schauen Sie, welches Gerät Strom verbraucht und eigentlich ungenutzt im Standby-Betrieb in der Ecke steht.
Beispiele hierfür sind:
die Hifi-Anlage
der Fernseher
der DVD-Player bzw. Videorecorder
der Mikrowellenherd
ggf. eine andere Küchenmaschine
Ziehen Sie bei allen ungenutzen Geräten IMMER den Stecker. - Fragen Sie sich, ob die eventuelle Zeitanzeige des Geräts tatsächlich derart wichtig für Sie ist, dass Sie einen zweistelligen Euro-Betrag jährlich dafür investieren und die Umwelt mit unnötigem CO2 belasten möchten. - Tut es nicht auch als Ersatz eine batterie- oder gar solarbetriebene Wanduhr?
Achten Sie darauf, dass Geräte nicht unnütz betrieben werden. Ich habe mich früher oftmals dabei ertappt, dass ich das Radio oder den Fernseher bzw. den PC eingeschaltet ließ, während ich für eine längere Zeit den Raum, in dem das Gerät stand, verlassen habe. Gleiches gilt für die Beleuchtung. - Nicht selten läßt man das Licht brennen und befindet sich gar nicht in dem betreffenden Raum.
Achten sie unbedingt auch auf eingesteckte Netzteile. Wenn man ein Handy auflädt und das Netzteil nach dem Laden weiter in der Steckdose belässt, verbraucht dieses Netzteil Strom.
Schauen Sie bewusst fern, arbeiten Sie bewusst am PC. Beides zur gleichen Zeit ist nur selten möglich.
Haben Sie etwas anderes zu tun, arbeiten Sie bewusst am PC zuende, schalten ihn aus und wenden Sie sich erst dann der anderen Tätigkeit zu.
Praktisches Beispiel: Ich habe mich früher dabei ertappt, dass ich Briefe, die ich am PC geschrieben und dann ausgedruckt habe, unterschrieb, den Umschlag adressierte und frankierte und die Briefe verpackte - während der PC im Leerlauf weiter Strom verbrauchte.
Schalten Sie alle Geräte, die Sie während des PC-Betriebes nicht benötigen, aus. Während ich diesen Text hier schreibe, sind ausschließlich Bildschirm und der PC selbst aktiv. Die externen Lautsprecherboxen, der Drucker sowie der Scanner sind ausgeschaltet bzw. der Scanner ist vom Netz getrennt, da kein Ausschalter vorhanden.
Müssen Sie trotzdem einmal den PC für längere Zeit verlassen, möchten ihn jedoch nicht extra ausschalten, ist zumindest der Standby-Modus zu empfehlen. Über diesen verfügt heutzutage fast jeder PC. Schalten Sie hierbei auch den Bildschirm aus.
- Achten Sie beim Kochen stets darauf, dass die Töpfe und Pfannen genau auf die Größe der jeweiligen Heizplatte bzw. des jeweiligen Induktionsfeldes passen.
- Garen ist besonders gut mit geschlossenem Deckel möglich. Dies spart zudem Energie. Besitzen Sie einen Schnellkochtopf? - Dann nutzen Sie ihn! Er spart jede Menge Energie.
- Kochen Sie bewusst und nutzen Sie die Restwärme der jeweiligen Heizstelle.
- Beachten Sie, dass der Backofen meist mehr Energie verbraucht, als das Braten in der Pfanne. Überlegen Sie daher vorher genau, ob es nicht ebenso gut möglich ist, das Gericht in der Pfanne zuzubereiten.
- Positionieren Sie Ihren Kühlschrank niemals neben dem Herd oder dem Heizkörper. Ansonsten wird deutlich mehr Energie für das Kühlen benötigt. Stellen Sie auch niemals heiße oder warme Speisen in das Kühlgerät. Achten Sie zudem auch die Dichtheit der Gummidichtungen des Kühlschrankes.
- Tauen Sie den Kühlschrank dann ab, wenn sich im Gefrierfach eine dickere Eisschicht gebildet hat.
- Achten Sie darauf, dass Ihr Gefrierfach stets voll gefüllt ist. Dies hat einen ganz besonderen Grund. Je weniger Materie sich in dem Gefrierfach befindet, desto weniger Kälte wird dort gespeichert. Und je weniger Kälte gespeichert wird, desto schneller heizt sich das Fach wieder auf und muss neuerlich gekühlt werden. Was also tun? - Nun, wenn Sie wirklich eine größere Lücke in dem Gefrierfach entdecken, legen Sie doch einfach einen Kühlakku hinein. Sollten Sie keinen zur Hand haben, so tut es auch ein altes Buch. - Ja, Sie lesen richtig. Das Papier speichert die Kälte auch recht gut und gibt sie dann an das Kühlfach ab, sodass dieses länger kalt bleibt und der Kühlschrank nicht so oft herunterkühlen muss.
- Benutzen Sie einen Eierkocher, anstatt das Frühstücksei auf dem energieintensiveren Herd zu bereiten.- Anstatt die Kaffeemaschine eingeschaltet zu lassen, damit der Kaffee heiß bleibt, sollte man eine Isolierkanne/Thermoskanne nutzen.
- Besser als die Kaffeemaschine ist die Nutzung eines Wasserkochers. Diese gibt es sogar schon mit Energiesparfunktionen und man kann die Temperatur des Wassers regulieren, was ein Vorteil für Teegenießer ist.
- Nutzen sie Thermoskannen - und nicht die Heizplatte der Kaffeemaschine.
- Haben Sie eine Geschirrspülmaschine? Dann sollten Sie unbedingt darauf achten, dass sie möglichst gefüllt ist, wenn Sie sie einschalten.
- Bei Wäsche, die nicht sehr schmutzig ist, reichen oftmals 30 °C aus, um ein zufriedenstellendes Waschergebnis zu erreichen.
Nicht selten genügt auch ein Kurzwaschgang.
- Wenn Sie die Möglichkeit haben, trocknen Sie Ihre Wäsche im Freien, auf dem Balkon, im Kellerraum oder auf einem Wäscheständer an der Heizung. Es gibt zwar auch Energie sparende Trockner. Doch verbrauchen auch diese noch - oft unnötige - Energie.
- Wenn Sie über einen elektrischen Warmwasserboiler oder Durchlauferhitzer verfügen, gilt natürlich das gleiche. Beachten Sie hierbei besonders die Möglichkeit des Wassersparens:
Das Erhitzen von Brauchwasser ist eine nicht zu vernachlässigende Größe, wenn es um die Energieeinsparung geht. Hierbei ist folgendes zu beachten:
- Fragen Sie sich zunächst immer, ob Sie warmes/heißes Wasser benötigen, ehe Sie es nutzen. Gerade im Sommer ist es z.B. nicht immer nötig, die Hände mit warmem Wasser zu waschen. Auch muss das Putzwasser für Flur oder Wohnzimmer nicht unbedingt kurz vor dem Siedepunkt stehen.
- Wenn Sie warmes Wasser benötigen, gehen Sie sparsam damit um. Ein großer Effekt bringt z.B. das Zudrehen des Wasserhahnes beim Zähne putzen. Auch beim Einseifen in der Dusche muss das Wasser nicht laufen. Hierzu gibt es spezielle Wasserspar-Duschköpfe, die weniger Wasserdurchfluss ermöglichen und zugleich auch noch über eine Wasserstop-Funktion verfügen. Dies ist interessant, wenn man beim zwischenzeitlichen Ausdrehen von kaltem und warmem Wasser der Problematik des Neuregulierens der Wassertemperatur aus dem Wege gehen möchte. (für alle Besitzer einer Mischabatterie)
Bezugsquelle - nicht nur sowohl von einer Durchflussbegrenzung für Wasserhähne als auch von einem Wasserspar-Duschkopf - ist u.a. die Memo AG .
- Duschen Sie öfter, anstatt zu baden. Sie können mit einer Badewannenfüllung ganze sechs mal duschen! Dies spart Energie und Wasser zugleich.
- Wenn Sie über einen elektrischen Warmwasserboiler oder Durchlauferhitzer verfügen, gilt natürlich das gleiche.
...durch die Nutzung von Alternativen
Leuchtmittel
Tauschen Sie - entweder zeitgleich oder aber nach und nach - alle Glühbirnen gegen Energiesparlampen aus. Bei Lampen, die nur sehr kurze Zeit leuchten (weniger als anderthalb Minuten), ist eventuell die herkömmliche Glühbirne vorzuziehen, da die Energiesparbirne in der Regel etwa diese Zeitspanne braucht, um den beim Start erhöhten Energieverbrauch durch geringeren Verbrauch während der Brenndauer wieder einzusparen.
Energiesparleuchten sind im Allgemeinen jedoch DIE Alternative. Je nach Wattstärke und Brenndauer können bei dem Austausch von nur einem Leuchtmittel über 100 Euro pro Jahr und somit eine nicht unerhebliche Menge CO2 eingespart werden. Bei einer langen Leuchtdauer (meine erste Energiesparlampe funktioniert noch immer - und sie ist zwischenzeitlich über 10 Jahre alt) rechnen sich die Anschaffungskosten recht schnell.
Man sollte eine Energiesparleuchte in der "Energieeffizienzklasse A" wählen.
Wichtig ist jedoch, dass das Leuchtmittel als Problemmüll behandelt und entsorgt wird. Denn es enthält Quecksilber und darf daher NICHT im gewöhnlichen Hausmüll landen. Auch sollte man es unbedingt vermeiden, dass die Glasröhre zerstört wird, da ansonsten das Quecksilber freigesetzt wird.
Sind Sie sich bewusst, wieviel Watt in Form von Weihnachtsbeleuchtung verglühen? - Und dies teilweise in absolut unsinniger Weise.
Ich habe auf meinen Joggingtouren schon mehrfach am hellen Tag strahlende Rentiere und Weihnachtsmänner gesehen, die man zudem im Garten angebracht hatte, der zu unbewohntem Gebiet hin ausgerichtet ist. Gäbe es eine Auszeichnung in Form des "Energieverschwender des Jahres" - jener Kandidat hätte die besten Karten...
- Nutzen Sie LED-Lichterketten. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom.
- Vielleicht möchten Sie ja auch die Solartechnologie nutzen? Dann kaufen Sie sich doch eine Lichterkette mit Solarmodul. Sie kostet nicht sehr viel und sieht auch schön aus.
- Oder weichen Sie auf Windlichter aus, die Sie im Garten sehr gut anbringen können und die mit Kerzen funktionieren. - Oder auch am Fenster, doch beachten Sie unbedingt die Brandgefahr!!! Obwohl ein kleines Weihnachtsbämchen mit elektrischer Lichterkette an einem der vergangenen Weihnachten auch beinahe meine Wohnung in Brand gesteckt hätte und nur ein Zufall hatte dies verhindert.
Der Einsatz von Kerzen ist jedenfalls energiesparender. Und voll mehr Natürlichkeit allemal...
Grundsätzlich gilt: Überlegen Sie, welches Gerät bzw. welchen Stromverbraucher Sie wirklich benötigen. - Ist es z.B. nötig, dass die Rollläden um genau 18:00 Uhr elektrisch geschlossen und morgens um exakt 08:00 Uhr geöffnet werden?
Beim Neukauf gibt es einiges zu bedenken.
Beachten Sie unbedingt beim Neukauf von Geräten deren Einstufung in die Energieeffizienzklasse! 
"Geiz ist geil" ist hier Fehl am Platze. Denn Geräte, die spottbillig sind, sind nicht selten wahre Strom- und Wasserverschwender und kommen Sie nach dem Kauf noch teuer zu stehen. - Von der negativen Auswirkung auf die Umwelt ganz zu schweigen...
Wo Sie besser auf die Energieeffizienzklasse achten, sehen Sie hier:
- Waschmaschine
- Wäschetrockner/Waschtrockner
- Kühlschrank/Gefrierschrank
- Elektrobacköfen
- Geschirrspülgeräte
- Raumklimageräte
- Lampen
Hier sind zu empfehlen: Das blaue Logo "Energy Star" und das Label "TCO'03".
- Kaufen Sie sich doch noch zusätzlich eine Steckdosenleiste mit Schalter. So können Sie bequem den "Standby-Modus" aller Geräte mit einem Schalter ausschalten.
- Nutzen Sie - wenn möglich - einen Laptop anstatt eines PCs. Denn diese Geräte brauchen deutlich weniger Strom.
- Auch Modems, die über Funkverbindungen funktionieren sind oft energieaufwändiger, als gewöhnliche.
...durch geändertes Verbraucherverhalten
Beim Heizen beachten:
- Zunächst prüfen, ob die Thermostate richtig eingestellt sind. Wird es zu heiß in einem Zimmer? - Dann Thermostat um eine Stufe herunter drehen, testen und ggf. weiter regulieren.
- Fragen Sie sich, ob Sie mitten im Winter wirklich mit T-Shirt und Sommerhose im Haus herumlaufen müssen und daher 24°C Raumtemperatur nötig sind. Denn je gesenktem Grad Raumtemperatur sparen Sie etwa 6 % Energie. - Und damit sowohl Kosten, als auch CO2. Die normale Raumtemperatur liegt bei 18°C, wobei Ärzte in Schlafzimmern nur 16°C empfehlen.
Ist Ihnen dies zu wenig, probieren Sie einfach aus, welche Temperatur Ihnen angenehm ist.
- Haben sie die richtige Einstellung gefunden, das Thermostat so eingestellt lassen.
Dies klingt absolut einleuchtend und man könnte meinen, dass jeder so handelt. Doch ich habe auch schon folgendes Szenario erlebt:
Heizung auf höchste Stufe, da man fror. Der Raum heizte auf. Man begann zu schwitzen. Man kippte (!!!) daraufhin das Fenster und "regulierte" so die Raumteperatur...
Wo wir auch schon beim nächsten Punkt wären - dem Lüften...
- NIEMALS das Fenster kippen! Stoßlüften ist besser, ermöglicht einen besseren Luftaustausch und ist vor allem energiesparsamer. Für 4-6 Minuten das Fenster ganz öffnen. Dann wieder schließen. Darauf achten, dass das Thermostat in jedem Fall wieder auf der zuvor gewählten Stufe steht.
- Achten Sie darauf, keine Möbel oder andere Gegenstände vor oder über dem Heizkörper zu positionieren. Dies hat einen einfachen Grund:
Die vom Heizkörper erwärmte Luft staut sich und kann nicht den gesamten Raum erwärmen, die Luftzirkulation ist gestört. Dadurch ist man genötigt, das Thermostat höher einzustellen und mehr Energie zu verbrauchen.
Das Erhitzen von Brauchwasser ist eine nicht zu vernachlässigende Größe, wenn es um die Energieeinsparung geht. Hierbei ist folgendes zu beachten:
- Fragen Sie sich zunächst immer, ob Sie warmes/heißes Wasser benötigen, ehe Sie es nutzen. Gerade im Sommer ist es z.B. nicht immer nötig, die Hände mit warmem Wasser zu waschen. Auch muss das Putzwasser für Flur oder Wohnzimmer nicht unbedingt kurz vor dem Siedepunkt stehen.
- Wenn Sie warmes Wasser benötigen, gehen Sie sparsam damit um. Ein großer Effekt bringt z.B. das Zudrehen des Wasserhahnes beim Zähne putzen. Auch beim Einseifen in der Dusche muss das Wasser nicht laufen. Hierzu gibt es spezielle Wasserspar-Duschköpfe, die weniger Wasserdurchfluss ermöglichen und zugleich auch noch über eine Wasserstop-Funktion verfügen. Dies ist interessant, wenn man beim zwischenzeitlichen Ausdrehen von kaltem und warmem Wasser der Problematik des Neuregulierens der Wassertemperatur aus dem Wege gehen möchte. (für alle Besitzer einer Mischabatterie)
Bezugsquelle - nicht nur sowohl von einer Durchflussbegrenzung für Wasserhähne als auch von einem Wasserspar-Duschkopf - ist u.a. die Memo AG .
- Duschen Sie öfter, anstatt zu baden. Sie können mit einer Badewannenfüllung ganze sechs mal duschen! Dies spart Energie und Wasser zugleich.
- Wenn Sie über einen elektrischen Warmwasserboiler oder Durchlauferhitzer verfügen, gilt natürlich das gleiche. Beachten Sie hierbei auch die Energieeffizienz des Gerätes!
Ökostrom erhalten Sie von folgenden Anbietern:
Die etwas höheren Energiekosten, die unweigerlich durch den Umstieg auf Ökostrom entstehen, lassen sich durch Energiesparmaßnahmen leicht völlig ausgleichen.
- Kleine Ventilatoren
- Leuchten für den Garten
- Lichterketten (auch für Weihnachten)
- Zimmerspringbrunnen
- Teichpumpen
- Kleine Radios
- Ladegeräte für Handy- und andere Akkus
- Außenbeleuchtungen inkl. Bewegungsmelder finden sich auch schon im Sortiment mancher Elektroanbieter.
Für den Schrebergarten gibt es auch die Möglichkeit, ein Solarmodul auf das Dach Ihres Gartenhäuschens zu montieren und somit die Stromversorgung sicherzustellen. Auch das Anbringen eines Windrades ist in windintensiven Gegenden möglich. Es können so Glühbrinen, Radios oder gar kleine Fernsehapparate betrieben werden.
Nutzen Sie die Möglichkeit der Photovoltaik auf Ihrem Hausdach. Sie müssen einzig auf die Ausrichtung der geplanten Dachfläche achten (Süd bis West) und darauf, dass die Solarzellen nicht durch Bäme oder Gebäude beschattet werden.
Der erzeugte Strom kann in Akkus gespeichert und selbst genutzt werden, wird aber aus Rentabilitätsgründen besser ins Leitungsnetz eingespeist. - Denn der regionale Stromanbieter ist verpflichtet, den Strom anzunehmen und Ihnen im Gegenzug einen großzügig festgelegten Preis pro kWh dafür zu zahlen.
Sie erhalten zudem einen Zuschuss für das Anbringen der Solarzellen vom Staat.
Nähere Infos hierzu finden Sie auch unter www.solarförderung.de
Hierbei wird - je nach geographischer Beschaffenheit des Untergrundes - ein Schacht in die Erde gebohrt. - Eintausend Meter Tiefe sind hierbei keine Seltenheit. Mit Hilfe einer Wärmepumpe, die praktisch die Vorgänge des Verdampfens und Kondensierens nutzt und dabei die Temperatur des Wassers in großer Erdtiefe im Verhältnis zum absoluten Nullpunkt in die Wärmeenergie umsetzt, die zum Heizen benötigt wird.
Vorteil: Wird die Wärmepumpe Ökostrom betrieben, ist der CO2-Ausstoß durch diese Technik nahe Null. Auch ist man nicht mehr direkt von Rohstoffen abhängig.
Nachteil: In geologisch aktiven Regionen wie z.B. der Eifel ist die Einrichtung einer Erdwärmenutzung finanziell vertretbar, während in anderen Regionen die Bohrung in größere Tiefen vorgenommen werden muss und daher oft bei hohen Kosten aus finanziellen Gründen die Bohrung nicht vorgenommen wird.
Diese Heizart ist deutlich klimafreundlicher, als die Nutzung von Öl und Gas. Dies hängt damit zusammen, dass sie auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise baut.
Beispiel: Ein Baum wird gefällt, zu Pellets verarbeitet. Bei der Verbrennung entweicht das CO2, welches der Baum während seines Wachstums gespeichert hat. Jedoch muss man einen neuen Baum pflanzen, um weiterhin Pellets zu erhalten. Jener nimmt im Idealfall die gleiche Menge CO2 in sich auf, welche der verbrannte Baum in die Atmosphäre abgegeben hat.
Es entsteht eine Art von Kreislauf der - nachhaltig gestaltet - die Beheizung wenn nicht klimaneutral (Herstellung, Vermarktung und Lieferung der Pellets verursachen schließlich auch Treibhausgase), dann doch klimafreundlich ermöglicht.
Vorteil: Durch die Nutzung der Pelletheizung entsteht zwangsläfig der Anreiz, neue Wälder zu schaffen, um der steigenden Nachfrage gerecht werden zu können. Auch Holzreste werden genutzt und zu Pellets gepresst. Die Abhängigkeit von Öl und Gas sinkt - bis auf die benötigten Brennstoffe für Produktion und Anlieferung - auf null. Auch die Anschaffungskosten halten sich im Rahmen des Bezahlbaren.
Nachteil: Natürlich besteht auch hier das Risiko, dass sich gierige Geschäftsleute nicht die Mühe machen, Wälder aufzuforsten, um dann das Holz zu nutzen, sondern sich schlicht am billigen Holz in den Urwäldern bedienen.
Das Heizsystem benötigt aufgrund der Größe der einzelnen Pellets (sie sind zylinderförmig, etwa 1cm lang und vielleicht 3mm im Durchmesser) einiges an Raum. Wenn Sie nur einen kleinen Heizungskeller haben, könnte es vielleicht eng werden.
Warmes Brauchwasser können Sie direkt auf Ihrem Hausdach erzeugen. Möglich macht dies eine solarthermische Anlage. Diese nutzt die Sonneneinstrahlung zum Erwämen des Brauchwassers. Ein isolierter Boiler, der das Wasser auffängt, sorgt für einen möglichst geringen Wärmeverlust. Es bietet sich an, diese Technik in Kombination mit einer Holzpelletheizung zu nutzen.
Vorteil: Man kann durch diese Technik einiges an Heizkosten sparen. In sonnigen Jahren fallen somit von März/April bis September/Oktober keinerlei Heizkosten an. Klimatechnisch gesehen ist die Nutzung der Solarthermie eine gute Sache.
Nachteile: Wie bei der Nutzung der Photovoltaik ist auch hier darauf zu achten, dass die Dachfläche eine Ausrichtung nach S&uumml;d bis West hat. Außerdem sollte die Fläche nicht durch Gebäude oder Bäume beschattet sein.
- Fernwärmenetz
Diese Möglichkeit können Sie nutzen, wenn ein Vernwärmenetz existiert oder in Planung ist.
Hierbei wird beispielsweise Abfall verbrannt oder aber es entsteht warmes Wasser bei einem anderen Verbrennungs- oder Erhitzungsprozess. Dieses Wasser wird durch ein Fernwärmenetz gepumpt, das angeschlossene Haushalte mit der nötigen Wärme versorgt.
Vorteil: Auch diese Art der Energieerzeugung kann umweltverträglich sein. Die Infrastruktur wird vom Betreiber eingerichtet, Sie benötigen kein Heizsystem in Ihrem Haus.
Nachteil: Das Fernwärmenetz und die Kraftwärmekopplung sind in Deutschland nur sehr sporadisch ausgebaut. Die meisten, die diese Passage der Tipps lesen, werden nie die Möglichkeit haben, diese Energie zu nutzen. Zudem ist zu bedenken, dass jeder, der die Wärmeenergie einer Müllverbrennungsanlage nutzt, letztlich auch einen Beitrag zur Entstehung von Müll und dessen Verbrennung leistet. Schließlich entsteht bei der Produktion dieses Brennstoffes bereits eine große Menge Treibhausgas, es werden Gifte in die Umwelt freigesetzt. Wird der Müll zum Brennstoff, wird er lukrativ und keiner wird sich mehr um eine Müllvermeidung Gedanken machen. Zudem ist die Müllverbrennung auch ein Risiko für alle, die in der Nähe der Anlage wohnen. Nicht selten steigen hier Feinstaub- und Giftbelastung in der Luft.
Auch diese Möglichkeit kann ein Hausbesitzer nicht direkt in die Realtität umsetzen. Er kann einzig die Einrichtung eines solchen unterstützen, indem er zur Wärme- und/oder Stromabnahme bereit erklärt.
Biogaskraftwerke funktionieren nach dem Prinzip der Vergärung von organischen Stoffen. Man nutzt tierische als auch pflanzliche Abfälle. Hierbei entstehen verblüffend hohe Temperaturen. Diese werden dann in Strom umgewandelt oder in Form von Wärme direkt an die Verbraucher weitergeleitet.
Vorteil: Man erzeugt aus organischem Abfall Energie, was sicher eine gute Alternative ist. Die organischen Abfälle - wie z.B. Gülle - landen zunächst nicht auf dem Acker, sondern im Kraftwerk, wodurch Methan und andere Treibhausgase nicht in die Atmosphäre gelangen, sondern abgefangen werden. Es besteht sogar die Möglichkeit, die vielen Tonnen Klärschlamm, welche jährlich in Deutschland entstehen - in Energie umzuwandeln und zu nutzen. Auch gibt es die Möglichkeit, energielierfernde Pflanzen als Zwischenbewuchs anzubauen. - Z.B. zwischen Getreide. Somit bietet die Nutzung der Biomasse als Energieträger auch noch den Anreiz, der Monokultur auf den Feldern Einhalt zu gewähren.
Nachteil: Wie bei der Fernwäme tut sich auch hier das Problem auf, dass man die Entstehung von Gülle fördert - und damit auch die extrem schädliche und vor allem tierrechtlich absolut bedenkliche Massentierhaltung fördert. Zudem wird beim Gärprozess auch z.T. guter Mais verwendet, da durch ihn eine verstärkte Gärwirkung genutzt werden kann. - Mais, den man u.a. auch in Entwicklungsländern anbaut, wo Menschen verhungern, während auf ihren Feldern der Mais gedeiht, welcher bei uns im Biogaskraftwerk oder zuvor im Magen der Tiere aus der Massentierhaltung landen...
Müll ist nicht nur ein Problem, was die wachsenden Müllhalden betrifft. Hinter dem Abfall steht viel mehr Energieaufwand, der auch Ihren persönlichen CO2-Fußabdruck deutlich vergrößert. Müll landet in der Landschaft auf illegalen Halden, er verseucht z.T. die Umwelt über lange Zeit. - Batterien oder Öl, aber auch andere Chemikalien sind dabei nur die Spitze des Eisberges. Denn auch in Blechdosen und anderen Müllarten finden sich Schwermetalle und andere Gifte.
Hinzu kommt die Tatsache, dass für jeden Wertstoff, der nicht recycelt wird, am Ende neue Rohstoffe und neue Energie zur Produktion aufgewendet werden müssen.
Was glauben Sie, wie groß der Berg würde, wenn man alleine den Verpackungsmüll, der in Deutschland innerhalb eines Jahres entsteht, auf eine Haufen kippen würde...
Ich habe es bisher noch nicht ausprobiert, doch bin ich mir sicher, dass er einige Fußballfelder füllen würde.
Das glauben Sie nicht?
Nun - fassen wir einmal zusammen, was als Verpackungsmüll gezählt wird...
Sämtliche Plastikverpackungen - Verpackungen von Fertiglebensmitteln (da z.B. ist der Schoko-Pudding-Plastikbecher in einen Karton eingepackt...), die Sendung einer einzelnen Hose beim Versandhaus erfolgt per Paket in umzugskartongroßem Format. Doch das ist nicht alles - auch die Hose ist nochmal verpackt in einer Plastiktüte. Alufolie und Weißblech dienen ebenso zur einmaligen Verpackung - trotz energieaufwändiger Produktion und ebenso energieintensivem Recycling. Man verpackt Möbel ebenso in sperrigen Kartons, wie Elektrogeräte. Tiefkühlprodukte kommen in die Tüte, bis sie schließlich zubereitet werden. - Die Tüte landet sodann im Müll, wie so vieles. Auch das schöne Geschenkpapier an Weihnachten, Geburtstag, Valentinstag, Muttertag, Vatertag, Namenstag, Jubiläum,...
Es gibt sicherlich noch sehr viele weitere Beispiele, was Verpackungen im Privathaushalt angeht. So seien Briefumschläge zu nennen, die man einmalig benutzt, um einen Brief von A nach B zu schicken. Dann landen sie im Müll.
Gleiche Verpackungswut lagert auch in den Mülltonnen von Industrie und Unternehmen. Verpackungen der Drucker- und Tonerkartuschen, die Kartons der Umschläge, die Umschläge selbst,... - Vieles wird einzig und allein zum Verpacken produziert und landet dann im Müll.
- Meiden Sie Verpackungen, wo immer es geht. Kaufen Sie z.B. Äpfel, die eben nicht eingeschweißt sind, sondern lose. Dadurch vermeiden Sie nicht nur Müll, sondern auch bittere - oder besser: faule - Enttäuschungen...
- Kochen Sie öfter selbst ein Gericht aus frischen Zutaten, anstatt Fertigprodukte in Verpackungen zu kaufen. Das schmeckt in der Regel besser, ist gesünder und besser für die Umwelt sowieso.
- Sagen Sie an der Supermarktkasse "Nein Danke!" zur Plastiktüte. Eine Stofftasche ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kostengünstiger, da nachhaltig und lange Zeit nutzbar.
- Verpacken Sie Geschenke entweder gar nicht - oder verwenden Sie Geschenkpapier ein weiteres Mal. Schließlich kommt es nicht auf das Äußere an, sondern einzig auf das Geschenk und von wem es stammt...
- Wenn sich die Verpackung nicht vermeiden lässt, kaufen Sie - wenn möglich - das kleinere Übel. So ist es sinnvoll, ein Produkt, das in Papier- oder Kunststoffverpackung gehüllt ist, einem solchen vorzuziehen, welches als Verpackungsmaterial Aluminium (z.B. Alu-Folie) aufweist.
Ziehen Sie daher auch zu Hause in der Küche in jedem Fall das gute alte Pergament-Papier der Alu-Folie vor. - Oder aber die Kunststoff-Frischhaltefolie.
- Wenn Sie nun eine Verpackung nach einmaligem Gebrauch wegwerfen wollen - auch Verpackungsmaterial - so sei auch hier ein Umdenken angeraten. Ich selbst habe mir seit über einem Jahr keine Versandtasche mehr gekauft, sondern nutze jene, in denen ich selbst Bücher oder ähnliches zugeschickt bekam, ein weiteres Mal. Das funktioniert - zumindest bei stabilen Ausführungen, wie Polsterumschägen und Karton-Umschlägen einwandfrei. Gleiches gilt Übrigens für Kartons und das Verpackungsmaterial. So spart man Ressourcen und zugleich auch Geld.
- Wenn sie trotzdem Umschläge oder anderes Material zum Versand kaufen (müssen), nutzen Sie Produkte aus Recycling-Papier. Ziehen Sie Polsterumschläge mit Papierfüllung in jedem Fall jenen vor, die durch Kunststoffluftpolster ausgekleidet sind.
- Nutzen sie alle Rohstoffe umsichtig. Man kann vieles noch verwenden. So habe ich z.B. einige kleine Plastiktütchen, in die z.B. das Netzteil eines Elektrogerätes eingepackt war, aufbewahrt und konnte sie nun hervorragend nutzen, um darin getrocknetes Saatgut einzufüllen. Auch Joghurtbecher eignen sich - mit fünf Abflusslöchern versehen - hervorragend als Pflanzgefäß für die Anzucht von Gemüse oder Blumen. So können Sie auch hier Direkt-Recycling und zugleich Geld sparen, da der Neukauf von Pflanzgefäßen nicht nötig wird.
- Für alle Fast-Food-Freunde: Meiden Sie den Besuch solcher Restaurants. Das ist nicht nur für Sie gesünder, sondern auch in Sachen Verpackungsmüll zu empfehlen. Meiden Sie außerdem Einweg-Teller, Pappbecher, Einwegbesteck und Einweg-Grillbehältnisse! Mehrwegflaschen sind Einwegflaschen oder gar Dosen vorzuziehen!
Zunächst einmal sei festgehalten, dass unglaublich große Mengen Lebensmittel täglich produziert werden. - Und von diesen - der Überproduktion sei Dank - unglaublich viele Tonnen in der Tonne landen... - Und dies, während anderswo in der Welt Milliarden Menschen hungern! Und nicht nur das, denn das Perfide an der Geschichte ist die Tatsache, dass die industrielle Massenfertigung von Lebensmitteln der reicheren nördlichen Hemisphäre ihre Rohstoffe (sprich Mais, Getreide, Soja) auf den ehemaligen Feldern der bettelarmen und enteigneten Menschen der südlichen Hemisphäre oder aber auf gerodeten Regenwald-Flächen (z.B. Brasilien) anbauen / erzeugen. Die Menschen dort bekommen somit das Land und die Möglichkeit des eigenen Anbaues geraubt und hungern, der Regenwald wird zerstört. - Während wir den dort angebauten "Rohstoff" ernten, nach Europa karren, quer durch die EU transportieren (mit allen entstehenden Treibhausgasen), um letzten Endes festzustellen, dass der Mais gar nicht benötigt wird und in der Müllverbrennung landet! - Oder aber als Bio-Diesel in den Tanks unserer Fahrzeuge.
Dieses "Wegwerfen" geschieht in Großbeckereien genauso, wie in der Milchproduktion. Ungezählte Tonnen toter Beifang an Meerestieren (z.B. Delfine, Schweinswale,...) landet jedes Jahr als "Bio-Müll" im Meer, ebenso werden jährlich Milliarden männliche Küken in der Massentierhaltung geschreddert, da man keine Verwendung für sie hat. Obst und Gemüse landen ebenso im Müll, wie Limonaden.
Skandalös - denken Sie? Na dann nichts wie raus aus dem Supermarkt und rein in den Bäcker um die Ecke, den Biometzger im Nachbardorf, den Naturkostladen ganz in Ihrer Nähe. Denn dort entstehen jene Übermengen bei weitem nicht. - Und männliche Küken werden dort sicherlich nicht im Schredder oder im CO2-Gasbad ihr Leben aushauchen.
Meiden Sie zudem Fast-Food-Restaurants. Nicht nur wegen des Verpackungsmülles, sondern vor allem auch, wegen Massentierhaltung und der Lebensmittelentsorgung...
Auch im Kleinen kann jeder von uns Biomüll grundsätzlich vermeiden.
Sicherlich kennen Sie das auch: Zu viel gekocht und der Rest landet dann halt in der Mülltonne... Zu viel eingekauft, es läft ab und landet im Müll...
- Viele kaufen heute nicht nach Bedarf, sondern nach Schnäppchen. Und das ist mitunter ein Grund, weshalb die Lebensmittel letztlich im Kühlschrank verderben. Kaufen Sie daher bewusster ein. So sparen Sie wirklich Geld und handeln nachhaltig.
- Wenn Sie dennoch beispielsweise Backwaren wegwerfen müssen, prüfen Sie genau, ob Sie es nicht doch noch nutzen oder aber einem besseren Zweck zuführen können. Beispielsweise lassen sich aus harten Brötchen hervorragend Semmelbrösel herstellen. Haben Sie keinen Bedarf danach, können Sie im Umland nachfragen, ob zur Verfütterung an Tiere Brötchen bzw. Brot benötigt werden. Ein naher Tier- oder Wildpark, ein Hühnerhalter,... - Ich bringe beispielsweise Brot, das hart geworden ist, zu einem Hühnerhalter, der es dann einweicht und so an die Tiere verfüttert. Vielleicht erhalten Sie so im Gegenzug auch ein paar Eier von glücklichen Freilandhühnern.
Gleiches gilt für Reste, die beim Schälen von Gemüse anfallen oder aber in Form von Außenblättern und Strunk des Salates. - Vielleicht finden Sie einen Schweine-, Meerschweinchen- oder Hasen-/Kaninchenhalter in Ihrem direkten Umfeld, der sich darüber freut?
Eigenkompostierung
In vielen Landkreisen gibt der Abfallwirtschaftsbetrieb für alle einen Zuschuss, die sich einen Schnellkomposter anschaffen und in diesem ihre Küchenabfälle entsorgen. Zudem erhalten Sie pro Abrechnung oftmals einen zusätzlichen Rabatt. Und Sie müssen Ihre Bio-Tonnen seltener leeren, was auch die Kosten für die Abholung senkt.
Ganz entfällt die Bio-Tonne meist nicht. Denn folgende Bio-Abfälle gehören weiterhin in die Tonne und NICHT auf den Kompost:
- Fleisch, Wurst, Fisch, Knochen
- Prinzipiell ALLE gekochten Essensreste
- Die Schalen von gespritzten Südfrüchten, wie Zitronen, Apfelsinen, Mandarinen, Bananen, Annanas,... (die aus dem Bio-Anbau können dagegen bedenkenlos auf dem Komposter entsorgt werden!)
- Bringen Sie keine Stoffe ein, die schwer verrotten. Hierzu zählt z.B. das Laub von Walnussbäumen. Dieses klebt vielmehr zusammen und beginnt zu faulen. Und genau das ist der falsche Prozess, denn auf dem Komposthaufen sollte das Kompostgut verrotten und sich zersetzen.
1. Sie erhalten oft einen Zuschuss für die Neuanschaffung, einen Rabatt pro Abrechnung und sparen Leerungen der Tonne.
2. Sie können auf diesem Wege selbst Kompost herstellen und dadurch sparen Sie den Zukauf von Dünger und Pflanzerde (die meist Torf enthält und damit einen gewaltigen Beitrag zur Zerstörung der letzten Hochmoorflächen leistet)
3. Sie handeln nachhaltig, denn Sie führen Ihrem Gartenboden konstant Nährstoffe in Form von gesundem Kompost zu, was Ihre Abhängigkeit von Düngemitteln (und oftmals auch Pflanzenschutzmitteln) gegen Null reduziert.
- Der Standort sollte halbschattig sein
- Der Kompost muss direkten Kontakt zum Mutterboden haben, damit das Wasser abfließen und Kontakt mit den Bodenorganismen stattfinden kann. Achten Sie jedoch unbedingt auf ein Drahtgitter, das den Kompost vorm Eindringen von Mäusen und anderen Nagern schützt.
- Legen Sie innerhalb des Kompostes verschiedene Schichten ein. Beginnen Sie mit einer trockenen Schicht (z.B. Rasenschnitt, Gehächseltes, Laub, aber auch unbedruckte Pappe und Papier...), bringen Sie nun eine Schicht Mutterboden ein, es folgt eine Schicht mit feuchten Abfällen (Obst- und Gemüseschalen, durchsetzt mit Eierschalen), darauf folgt wieder eine Schicht aus trocknem Kompostgut...
Die Schichten sollten etwa 10 - 15 Zentimeter dick sein.
- Beimpfen Sie den Kompost - wenn möglich - mit einer Schaufel voll halb-reifem Kompost - inkl. der darin lebenden Mikroorganismen, Regenwürmern, Kellerasseln,... Vielleicht hat ein Verwandter, Bekannter, Nachbar oder Freund bereits einen Komposthaufen und gibt eine Schaufel voll des Schatzes ab.
- Achten Sie nun darauf, dass der Kompost nie austrocknet. Gie&szling;en Sie ihn ab und an durchaus auch mal. Jedoch sollten Sie auch Staunässe vermeiden, damit er nicht fault.
Wenn Sie diese Regeln befolgen, werden Sie sich wundern, wie nachhaltig ein solches System funktioniert.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie sich mit dem Regenwald die Nase putzen und ihn täglich die Toilette herunter spülen?
Nein? - Das wussten Sie nicht?
Nun - es ist absurd, aber ja: Toilettenpapier, Papierhandtücher, Papiertaschentücher und Küchentücher enthalten oftmals Zellstoff aus den Tropen und anderen Urwäldern. Und dieser Zellstoff wird tatsächlich aus den Urwaldriesen gewonnen. Man behandelt den Stoff - dort, vor Ort - oftmals auch noch mit Chemikalien, die ungeklärt in Amazonas & Co fließen. Denn das Papier wird - damit es auch schön weiß wird - mit Hilfe von Chlor gebleicht. Und Chlor ist ein extrem giftiger Stoff.
Doch nicht nur im Haushalt wird der Regenwald "verbraucht" - im Büro landet tonnenweise Papier, dessen Zellstoffe aus den Tropen und anderen Urwäldern (beispielsweise aus Russland) stammen, im Drucker und Kopierer. Und nicht selten landet das Papier dann vom Drucker gleich in der Tonne. - Fehldrucke, Versand und Rückpost aufgrund veralteter Adresse, und zugleich bewusste Nutzung eines unbedruckten Papiers als "Schmierzettel". Man druckt sich schnell mal eine Liste aus, die man auf dem PC auch hätte lesen können, hat sie aber lieber in Papierform vorliegen, um sie dann zu kontrollieren, die Datei am PC ggf. zu korrigieren und die Papierliste "in die Tonne" zu hauen...
- Drucken Sie nur aus, was Sie auch wirklich brauchen! Oftmals ist es sogar praktischer, elektronische Dokumente zu nutzen, da man ihren Inhalt innerhalb verschiedener Programme kopieren kann und sie manuell nicht noch einmal eingeben muss.
- Vermeiden Sie das Versenden von Briefen - und nutzen Sie wenn möglich den elektronischen Mailversand.
- Wenn Sie etwas für Ihren eigenen Gebrauch ausducken müssen, so achten Sie darauf, dass Sie die in der Regel die Schriftgröße des Dokuments abändern können. Somit können Sie vielleicht den Blattverbrauch von zwei auf ein Blatt papier reduzieren.
- Wenn Sie den Ausdruck wirklich nur zum persönlichen Gebrauch benötigen, drucken Sie doch einfach auf die Rückseite eines nicht mehr benötigten Dokuments.
- Wenn Sie Handnotizen machen möchten, nutzen Sie auch wirklich Schmierzettel. Nicht mehr benötigte Dokumente, die einseitig bedruckt sind, können auf der Rückseite noch hervorragend als Schmierpapier dienen.
- Prüfen Sie die Möglichkeit, Recycling-Papier zu nutzen. Dieses hat sich vom braunen, unpraktischen und teils hässlichen Papier zu einer respektablen Alternative gemausert. Dabei können Sie es nicht nur nutzen, indem Sie es bedrucken. Es gibt zudem Recycling-Umschläge, die die "normalen" weißen Verpackungen der Briefe ersetzen können.
- Bei Versandverpackungen sollte man sowieso beachten, dass diese an sich oftmals mehrfach genutzt werden können. Größere und robuste Versandtaschen aus Karton sind viel zu schade, weggeworfen zu werden. - Ebenso Polsterumschläge, die auch noch Kunststoff enthalten. Durch die Doppelnutzung des Umschlages spart man nicht nur Geld, sondern nutzt den Karton zudem mehrfach.
Bei gepolsterten Versandverpackungen sollte man jene bevorzugen, die Papierpolster enthalten und keinen Kunststoff.
- Ziehen Sie zunächst einmal Stofftücher den Papiertüchern vor. Gerade in der Küche nutzt man allzu oft Papiertücher, um Wasser aufzuwischen oder ähnliches. Man wirft den Rohstoff in den Müll - nach nur einer Benutzung. Nutzte man stattdessen ein Stofftuch, wäre somit eine Mehrfachnutzung möglich. - Man spart Geld und schützt vor allem die Umwelt.
- Ist die Nutzung eines Papiertuches unumgänglich, so sollte in jedem Fall auch hier auf Recycling-Papier zurückgegriffen werden. Auch in diesem Bereich hat sich Recycling-Ware vom anfänglich stinkenden, rauhen und nicht reißfesten grauen Taschentücher-Ladenhüter zu einer guten Alternative entwickelt. Gleiches gilt für Küchenpapier. - Eine ideale Möglichkeit, die Natur zu schützen. Vorreiter hierbei ist der Anbieter DANKE - www.danke.de und erhältlich sind Recyclingtaschentücher, -kosmetiktücher und Küchenrollen bei www.memo.de.
Mobilität Garten Büro / Arbeitsplatz Finanzen Protestieren und Aufklären Spenden